2021

Liga Erbach 12.09.2021

Masters

Zum Saisonabschluss stand für alle Teams der SZ Kornwestheim der Mannschaftswettkampf in Erbach auf dem Programm.

Dabei wurden jeweils die schnellsten 3 der 4 Starter pro Team gewertet.

Es galt also möglichst geschlossen über den Kurs zu kommen.

Dies gelang an diesem warmen und sonnigen Spätsommertag dem Mastersteam (Ü40) der Skizunft am Besten.

Nur 20sek hinter dem guten Schwimmer Markus Börner stieg als letzter im Team Gerhard Weiland aus dem Wasser und konnte die Zeit bereits in der Wechselzone gutmachen.

Danach führte Reinhold Oechsle in einem langen und starken Überholvorgang die Mannschaft sofort ins vordere Mittelfeld. Immer wieder sorgte dann vor allem Rainer Würtele für viel Tempo. Aufgrund der engen Zeitabstände am Start konnten sich aber einige bereits überholte Teams im Windschatten wieder heransaugen und sorgten dabei für viel Unruhe. Es gelang weder diese Mannschaften abzuschütteln noch genügend Abstand zu halten da die Lücken immer wieder zugefahren worden. Konsequenz war eine Zeitstrafe und etwas Frust ob der Unfairness der hinteren Teams.

Die Harmonie der Mannschaft war aber ungebrochen und so ging es mit einem schnellen Wechsel auf die Laufstrecke. Dabei schob vor allem der an diesem Tag überragende Börner den ältesten Ligateilnehmer Weiland mit sanftem Druck nach vorne so dass die 8. beste Laufzeit der Liga gelang.

Ein gelungener Saisonabschluss wobei die 4 Kornwestheimer vor allem mit der eigenen harmonischen Leistung sehr zufrieden waren.

Frauenliga

 

Carolin Münch

Tina Börner

Annalena Schwaderer

Hanna Bartmann

Landesliga Nord

 

Danijel Cakeljic

Marcel Hopp

Nils Lehmann

Fabian Wirbel

 

Einzelstart Olympisch

Lars Empacher

 


Nachwuchsbereich 

Baden-Württembergische Meisterschaften im Swim & Run in Mengen, Platz 5 für Luis Würtele

Am 11. September 2021 fand der zweite Wettbewerb in der Nachwuchsserie RACEPEDIA in Mengen (Landkreis Sigmaringen) statt. Der RACEPEDIAcup ist die Nachwuchsförderung des BWTV an dem Kaderathleten und Nicht-Kaderathleten teilnehmen können und bei einer entsprechenden Anzahl absolvierter Wettkämpfe in eine Baden-Württembergische Gesamtwertung gelangen. Da die Wettkämpfe auf Grund der Pandemie für dieses Jahr auf insgesamt drei Wettkämpfe reduziert wurden, kommen die Athleten bereits mit zwei absolvierten Wettkämpfen in diese jährliche Gesamtwertung.

 

Für die erste Disziplin, das Schwimmen, fiel der Startschuss für die zwölf Nachwuchstriathleten Jahrgang 08/09 (Schüler A) im 50-m-Becken des Freibads in Mengen um 11:20 Uhr. Bei kühlem, aber trockenem Wetter schwamm Luis in seiner Paradedisziplin gewohnt stark und konnte nach 2:52 min auf 200 m als zweiter (mit 2 sek. Rückstand) das Schwimmbecken verlassen. Der Wechsel verlief nahtlos und somit ging er ebenso als zweiter Athlet auf die Laufstrecke. Einige Zeit konnte Luis seinen Platz halten, musste aber nach ca. 900 m drei äußerst schnellen Läufern den Vortritt lassen und kam somit nach insgesamt 1500 m rund um das Mengener Freibad als fünfter im Ziel an.

 

Nach einem Corona-Jahr, einer langen Zeit ohne regelmäßiges Training und dem allerersten Wettkampf im Jahr, war dieses super Ergebnis sehr erfreulich und Luis konnte somit an seine Platzierung aus dem Jahr 2019 (Baden-Württembergische Gesamtwertung: Platz 6) anknüpfen.

Die beiden nächsten Wettkämpfe, der zweite RP-Wettkampf in Winnenden (ebenfalls ein Swim & Run) am 18. September 2021 und der Kornwestheimer Sika Triathlon am 19. September 2021, lassen nun auf weitere gute Ergebnisse hoffen.


Ironman Kopenhagen 22. August 2021

Bericht von Martin Kayser

 

Bereits 2019 begann die Planung für den Wettkampf 2020, Anmeldung etc. mit all dem was dazu gehört. 2020 wurde das Jahr der Absagen bedingt durch COVID19 weltweit, hierzu gehörte auch der IM Kopenhagen. Eine Verschiebung auf 2021 war problemlos möglich, ohne Mehraufwand. Somit konzentrierte ich mich auf 2021. Die Vorbereitung war nicht zu 100% optimal, denn zwischen 2019 und 2021 war viel geschehen. Dadurch war die Anreise für Jemanden, der jetzt auf der Insel Sylt lebt, fast ein Katzensprung.

 

Kopenhagen ist eine absolute Fahrradstadt, ohne Kompromisse, was da gelebt wird hinsichtlich Zweirad in der Stadt sucht seines Gleichen.

 

Das sonst so große Starterfeld von ca. 3400 Athleten ist zum Durchführen der Veranstaltung auf 1500 reduziert worden. Das hieß aber nicht die Einbuße von Topathleten aus dem Pro Bereich. Wulf, Sanders etc. waren allesamt am Start.

 

Die Wetterbedingungen konnten nicht besser sein als an diesem tollen Sonntag, trocken, kein Wind und Sonnenschein bei ca. 21 Grad, auch selten für die Region zum späten August.

 

Für das Schwimmen (Start 07:50 Uhr) hatte ich mir wieder eine kleine Verbesserung zu den vorherigen LD vorgenommen, mir gelang es um ganze 5min. Somit bin ich entgegen der vorherigen LD wirklich gut aus dem Wasser gekommen.

 

Die Wege in der Wechselzone tags zuvor gut eingeprägt waren kurz. Anstatt wie sonst üblich mit viel Tempo die ersten Radkilometer zu absolvieren, hielt ich mich an meinen neu ausgerichteten Plan. Martin gedulde dich und finde ins Rennen, beginne mit der Nahrungsaufnahme, kontrolliere Deinen Puls, es liegen genügend km vor Dir.

Die Strecke als solches (2 Runden a 90km) wurde ab km 50km etwas wellig. Zuvor ging es an der schönen Küstenstraße aus Kopenhagen Richtung Espergarde, wo auch mein Supporter Team stand. Auf der sehr flachen Küstenstraße war es möglich einen sehr guten Rhythmus zu finden und das umzusetzen was ich mir vorgenommen hatte. Auch die zweite Radrunde glich der ersten, es war kein Leistungsabfall zu erkennen. Doch irgendwie zieht meine Rahmenfarbe (blau) die Kampfrichter förmlich an, eine blaue Karte mit 5min. Zeitstrafe. Selbst als langjähriger Kari auf vielen Wettkämpfen unterwegs und im Einsatz gewesen, nahm ich es gelassen. Bei km 167 habe ich die 5min in der Strafbox abgesessen und weiter ging es. In 5:56Std. stieg ich vom Rad. Also den 31er Schnitt gefahren, wie geplant.

 

Der Wechsel zum Laufen ging sehr gut. Jetzt nur nicht übertreiben Martin, das Laufen wird hart genug werden. Meine angepeilte Pace konnte ich recht lange halten. Ich ließ mich nicht von meinem Plan abbringen. Die Versorungsstationen auf der Laufstrecke nahm ich alle mit, allerdings ohne zu stoppen um weiter den Rhythmus zu halten. Zeitweise fühlte ich mich wirklich gut, lies mich aber nicht täuschen. Runde für Runde (4 Runden) spulte ich ab, genoss zeitweise auch die Zurufe der Zuschauer.

Wie jeder weiß lässt doch irgendwann mal die Kraft nach und man muss Tribut zollen. Wenn es sich auch komisch anhört, doch gingen mir immerzu die Worte von Mike aus einen der zahlreichen Lauftrainings im Kornwestheimer Stadion durch den Kopf „Martin Du geht mit dem Tempo sehr hoch an und lässt zum Ende nach“, das habe ich beherzigt und war von Anfang an kontinuierlich unterwegs, somit vielen Dank für Deine Worte Mike. Alles nicht tragisch, ich war unterwegs zu einer pB. Am Ende war es ein Laufsplit von 4:44Std., hier sehe ich noch Potenzial nach mehr.

 

Am Ende reichte es zu 12:27Std., um genau 1 Std. verbesserte ich meine alte Bestzeit. Für mich persönlich ziehe ich natürlich die 5min Strafzeit ab, jedoch nur um die Leistung zu analysieren.

 

Der Erfolg ist ganz stark abhängig von meinem Plan gewesen. Die zunehmende Erfahrung auf der LD fruchtet und soll auch für die nächsten ein wesentlicher Baustein sein bei der Planung sowie Durchführung.

 

Ich habe als Erfahrung mitgenommen, das konsequentes Einhalten von Racetaktik von unschätzbarem Wert ist. An der Zielzeit möchte ich weiter arbeiten und sehe da auch viel was umsetzbar ist, damit irgendwann in Kürze eine 11 Std. davor steht. Wie jeder weiß, nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf. Also kurz verschnaufen und sich auf das nächste Ziel vorzubereiten. Es war meine 3te LD und dazu auch die Beste, jetzt muss die 4te her, egal wo auf dieser Welt.

 

Die Stadt Kopenhagen hat nicht nur IM zu bieten, der absolut top organisiert war, sondern auch noch viel mehr an Kultur etc. Die zwei Tage nach dem Wettkampf habe ich mit schweren Beinen etwas die Stadt genießen können.

Ich komme wieder, das steht fest.

 

Beste Grüße von der Insel Sylt


Sprint und Liga Malterdingen 22. August 2021

Sprintdistanz

Christoph Steibli

Marcel Hopp

Nils Lehmann

Christian Knapp

Klaus Herrmann

Thomas Obenhuber

Gerhard Weiland

Reiner Würtele

Jürgen Friedrich

Uwe Lercher

Zeit

1:28:21

1:29:58

1:32:06

1:37:08

1:37:41

1:39:04

1:39:25

1:39:51

1:45:03

1:48:22

Gesamt / AK

7.    /  1.

9.    /  2.

12.  /  4.

27.  /  1.

29.  /  1.

36. /   6.

Liga 10. / 29.

Liga 10. / 30.

Liga 10. / 36.

Liga 10. / 39.

Schwimmen

10:46

12:14

11:36

11:48

12:35

14:27

13:07

12:07

14:55

14:29

Rad

56:01

53:26

57:09

58:09

57:05

59:34

1:01:28

1:02:27

1:00:51

1:01:50

Laufen

18:40

21:21

20:30

23:45

24:55

21:04

21:21

22:14

25:46

27:59



Ironman 70.3 Graz  15. August 2021

Die Premiere des Ironman 70.3 in Graz versprach ein heißes Rennen durch die schöne Steiermark.

Aufgrund der hohen Temperaturen hieß es Neoverbot und im Rollingstart ging es für Christoph Steibli und Gerhard Weiland auf den 1,9km Rundkurs im 26 C warmen Schwarzlsee.

Mit einer sensationellen Schwimmzeit von 30:58 / 7. Platz AK 25 startete Christoph das Rennen.

Auf eher flachem Kurs war die Aerodynamik der "Schlüsselfaktor" für ein schnelles Rennen. Trotz leichtem Handicap im Material zeigte Christoph Steibli in 2:19:45 einen superstarken Radsplit. Mit 230 Watt bretterte er sehr konstant über die hügeligen 90km.

Seine ganze Stärke spielte er aber im abschließenden Halbmarathon aus. In 1:27 flog Christoph über den heißen Asphalt. Dabei war im schönen Laufkurs durch die wunderbare Grazer Altststadt zweimal ein 500m langer Anstieg über Kopfsteinpflaster zu bewältigen. Auch die große Hitze von 36 C und zu wenige Wasserstationen konnten Christoph an seinem Tag nicht bremsen. So konnte er nach 4:24:44 mit persönlicher Bestleistung als Gesamt 34. von 1023 Startern zurecht im Ziel jubeln.

Das harte Training hat sich voll ausgezahlt und lässt für den Ironman Emilia Romagna am 19.9. auf ein starkes Rennen hoffen!

Auch Gerhard Weiland stieg bereits nach 36:43 als 3. seiner Altersklasse aus dem Wasser. Nach  2 Mitteldistanzen und einer Woche zuvor Olympisch waren die Beine heute etwas schwer. Trotzdem gelang ein überzeugender Radsplit in 2:25:12 und mit 2 min Vorsprung ging es auf Platz 1 liegend auf den Rundkurs am Fluß entlang und durch die Altstadt. Im abschließenden Lauf war nur der italienische Meister Ferrazzi schneller und nach 1:46:21 gelang Weiland ein sehr guter 2. Rang in der Altersklasse 60.

Hochzufrieden mit den Gesamt 4:56:10 kann es für ihn nun auf die Vorbereitungen zur Ironman Weltmeisterschaft im Februar 2022 auf Hawaii gehen.

Fazit: Ein sehr erfolgreiches Wochenende in einer gastfreundlichen Stadt mit sehr viel Flair.

Sportlich war die Skizunft Kornwestheim bestens vertreten!

 


Summertime Triathlon 08. August 2021

Nachdem im letzten Jahr zahlreiche Wettkämpfe der Pandemie zum Opfer fielen haben sich viele Anbieter mit angepassten Konzepten an die Situation angepasst.

So konnte auch der Summertime Triathlon in Karlsdorf mit Sprint und Olympisch wieder professionell durchgeführt werden.

Von der Skizunft Kornwestheim waren auf dem durchweg flachen Kurs Klaus Herrmann und Jürgen Ellsässer im verlängerten Sprint 0,75 km Schwimmen/ 23 km Rad fahren/ 6,6 km Laufen auf Ihrem ersten Wettkampf seit 2 Jahren unterwegs. Dabei konnte Klaus Herrmann eine starke Leistung abrufen und mit großem Abstand seine AK65 gewinnen.

Auch Jürgen Elsässer finishte erfolgreich, nur beim abschließenden Lauf war der Trainingsrückstand spürbar.

Für Gerhard Weiland war die Olympische Distanz ein weiterer Testwettkampf auf dem Weg zum Ironman Hawaii. Dabei zeigte sich der gute Formaufbau und auch er gewann mit 7min Vorsprung seine Altersklasse 60.

Zeiten:

Klaus Herrmann: 1:29:21 h S 14:05 / T 1 1:42/ Rad 39:23 / T2 1:24/ Lauf 32:45

Jürgen Elsässer: 2:01:29 h S 16:41/ T1 1:55 / Rad 44:33/ T2 1:38/ Lauf 56:39

Gerhard Weiland: 2:21:29 h S 27:43/ T 1 1:23/ Rad 01:06:24 / T 2: 2:13 / Lauf 43:44


Ironman 70.3 Maastricht 01. August 2021

Die Hölle von Limburg

Maastricht ist eine wundervolle Limburger Stadt in den Niederlanden. Nicht nur geschichtsträchtig, sondern auch eine Studentenhochburg und unter Triathleten für ein seine Ironman Langdistanz Rennen bekannt.

 

Dieses Jahr, sollte jedoch das erste Mal eine Ironman 70.3 Mitteldistanz ausgetragen werden.

 

Die Organisatoren in Maastricht, gebeutelt von steigenden Inzidenzen und den Unwettern der vergangenen Wochen, ließen nicht locker und entwickelten ein Konzept um allen Hindernissen zum  Trotz, ein für die Athleten erfolgreiches Rennen zu organisieren.

 

Kurzgefasst, es gelang Ihnen!

Jedoch wurde aus dem Triathlon ein Duathlon, da aufgrund der Hochwassersituation kein schwimmen in der Maas stattfinden konnte. Aus einem swim bike run, wurde ein run bike run Wettkampf, der es noch in sich haben sollte, wie sich im Laufe des Wettkampftages herausgestellt hat.

 

Ein Mitteldistanzwettkampf, der für unsere beiden Skizünftler Martin Kayser und Danijel Cakeljic der Kornwestheimer Triathleten, zunächst kein Problem darstellten sollte.

Martin wollte diese Mitteldistanz als Härtetest für seinen anstehenden Ironman Langdistanzwettkampf in Kopenhagen nutzen und Danijel meldete sich ebenfalls kurzfristig an, um die Enttäuschung über die Absage seiner abgesagten Ironman Langdistanz in Kalmar etwas abzumildern.

Beide Athleten fanden sehr gut ins Rennen und absolvierten den ersten 5,3 km Lauf souverän und deutlich unter 25 Minuten. Danijel konnte bereits nach 22 Minuten die Laufschuhe wieder ausziehen und aufs Rad wechseln und Martin kam nur 2 Minuten später in die Wechselzone, wobei an dieser Stelle erwähnt werden muss, dass er sich bewusst für ein kontrollierteres Pacing entschieden hatte. Seine langjährige Erfahrung sollte sich viel später im Rennen noch bezahlt machen. Beide wechselten sehr schnell und konnten die Wechselzone noch vor einigen schnelleren Läufern wieder verlassen. Auf dem Rad lieferten Martin als auch Danijel eine sehr gute Leistung ab, trotz immer schlechter werdender Wetterbedingungen und dem ganztägigen nasskalten Wetter. Auch in diesem Rennabschnitt kam Martin seine langjährige Erfahrung zu Gute. Er kontrollierte weiterhin sein Pacing und ließ sich auch von einer unklaren Kampfrichter Entscheidung nicht aus der Ruhe bringen. Nach einigen Minuten in der Penalty Box trat er wieder in die Pedale als sei nichts gewesen und erreichte 2 Stunden und 51 Minuten später wieder die Wechselzone. Danijel konnte auf dem Rad seinen bislang besten Bike Split abliefern und konnte nach 2 Stunden und 39 Minuten wieder in die Laufschuhe schlüpfen.

Auch beim zweiten Wechsel verließen beide wieder sehr schnell den Wechselbereich und machten sich auf den 21 km langen Halbmarathon. Was für beide Athleten als gewöhnlicher Ersatz- und Testwettkampf begann, entpuppte sich im Rahmen dieses Duathlons als Höllentrip. Danijel bekam bereits nach 6 km und ohne Vorwarnung die ersten Krämpfe, die im Verlauf des Halbmarathons immer schlimmer wurden. Er konnte deswegen bereits in St. Pölten seine Laufleistung nicht abrufen, aber dieses Mal war es ein Gang durchs Fegefeuer. Eine schlimme Erfahrung für einen eigentlich routinierten und erfahrenen Läufer, der sich plötzlich in einer solchen Situation wiederfindet.

 

Martin kämpfte ebenfalls gegen die Witterungsbedingungen, ging den Halbmarathon aber auch wieder kontrolliert an und hielt sich an seinen Plan bis zum Zieleinlauf. Beide hielten den Widrigkeiten stand und konnten den Wettkampf erfolgreich mit dem Zieleinlauf beenden.

Nach 5 Stunden und 18 Minuten kämpfte sich Danijel endlich durch und finishte, was bei ihm tatsächlich eine Zeit lang auf der Kippe stand und er kurz davor war aufzugeben.

 

Martin absolvierte seinen Testwettkampf mit einer Zielzeit von 5 Stunden und 40 Minuten. Dies zeichnet nun den Auftakt ab für weitere spannende Rennen unserer Skizünftler im August 2021.

 

Nicht nur Martins Ironman Kopenhagen wird mit Spannung erwartet, sondern auch das anstehende Ironman 70.3 Rennen in Graz, bei welchem die Triathlon Abteilung mit Gerhard Weiland und Christoph Steibli sehr stark vertreten sein wird. Der August wird ein Monat, wie wir ihn von unseren Kornwestheimer Triathleten kennen und welchen wir mit großer Spannung und Freude erwarten.


Triathlon Mühlacker 18.07.2021

Mathias Franke finisht seinen ersten Triathlon ! Glückwunsch !

 

Jedermann Triathlon

Mathias Franke  52:51  AK50 4. Gesamt 23.

 

Sprint Triathlon Ba Wü Meisterschaft

Gerhard Weiland 1:21:21  AK60 5. Gesamt 81.

Christian Abe       1:36:35  AK40 19.  Gesamt 172.


Alb-Gold Triathlon Liga Welzheim

 

Nach langer Wettkampfpause war es am 03.07.2021 wieder soweit. Beim 36. Welzheimer Triathlon waren acht unserer Athleten am Start. Nils Lehmann, Peter Deininger, Tobias Barth und Danijel Cakeljic eröffneten die Triathlonsaison des SZ Kornwestheim um 10:15 Uhr im 18,1° C kalten Aichstrutsee im Einzelstarter Wettbewerb.

Auch das Wetter spielte mit und es wurde im Laufe des frühen Morgens immer sonniger und wärmer. Trotz der einzuhaltenden Hygienebestimmungen war die Atmosphäre gut und insgesamt sehr entspannt.

Trotz langer Trainingspause beim Schwimmen, kamen insbesondere Nils, Peter und Tobias nach starken 10 Minuten aus dem Wasser. Auf dem schnellen Welzheimer Radkurs haben sich beinahe alle Athleten der Skizunft für Ihre Zeitfahrräder entschieden und das trotz einiger doch anspruchsvolleren kurzen Anstiege, war es die richtige Entscheidung. Nils Lehmann und Peter Deininger konnten Ihre Leistung auf dem Rad voll abrufen und durften bereits nach 45 Minuten wieder aus dem Sattel um die Laufschuhe zu schnüren. Nils brannte das Feuerwerk dann vollständig ab und bezwang, die doch sehr schwierige, Laufstrecke nach nur 30 Minuten und kam mit einer hervorragenden Gesamtzeit von 1:26:47h ins Ziel. Peter Deininger folgte knapp 8 Minuten später. Noch etwas später, aber mit soliden Platzierungen im guten Mittelfeld der Gesamtplatzierung, folgten dann Tobias und Danijel.

Nach einer so langen erzwungenen Wettkampfpause war es ein toller Start in die neue, wenn auch verkürzte Triathlonsaison 2021. Der Auftakt macht große Hoffnung auf einen erfolg- und wettkampfreichen Sommer und Herbst 2021.

 

Die Alb-Gold Triathlonliga der Landesliga Nord war ebenfalls in Welzheim am Start. In der Liga starteten Christoph Steibli, Marcel Hopp, Fabian Boos und Thomas Obenhuber. 

 

Wie die Einzelstarter der SZ Kornwestheim begann der Triathlon im Aichstrutsee (18,1° C) mit 600m Schwimmen gefolgt von einer hügeligen Radstrecke von 23km und zum Abschluss ging es auf die Laufstrecke von 7km auf Wald- und Feldwegen.  

 

 

Ergebnisse Gesamt Swim Bike Run
Christoph Steibli 01:23:37 00:09:58 00:44:20 00:29:19
Marcel Hopp 01:27:42 00:11:00 00:43:46 00:32:56
Fabian Boss 01:30:37 00:10:18 00:47:19 00:33:00
Thomas Obenhuber 01:38:05 00:13:35 00:49:19 00:35:11
Nils Lehmann 01:26:09 00:10:34 00:44:56 00:30:39
Peter Deininger 01:34:09 00:10:40 00:45:29 00:38:00
Danijel Cakeljic 01:36:32 00:12:31 00:49:28 00:34:33
Tobias Barth 01:38:33 00:10:21 00:48:53 00:39:19

 


Ironman 70.3 Les Sables

Im Juli finden nun auch die ersten Ironman Rennen unter stregen Sicherheitsvorkehrungen statt. So war Gerhard Weiland mit großen Ambitionen zu diesem wunderschönen Rennen in der Vendée/Frankreich an die Atlantikküste gereist.

 

Nach einer Streckenbesichtigung und schlechter Wettervorhersage mit Regen und Sturm entschied sich der Athlet der Skizunft Kornwestheim kurzfristig am Hinterrad von Scheibe auf Hochprofil zu wechseln. Dies sollte sich als unglücklich erweisen da nach einer soliden Schwimmleistung und einem guten Start in den Radkurs nach 7km ein Plattfuss alle Hoffnungen auf den Gewinn der Altersklasse zunichte machten. Eine Reparatur war nicht möglich da das Ersatzsetup auf die Scheibe abgestimmt war. Mit freundlichen Helfern gelang es aber Kontakt zur Ehefrau aufzunehmen welche vollen Einsatz zeigte und das Ersatzrad bis nahe an die Strecke brachte. Nachdem die Bremse und Schaltung nur notdürftig in der Eile angepasst werden konnten wurde noch schnell der Reifen halb aufgepumpt. Mittlerweile war der "Besenwagen" welcher dem letzten Radfahrer folgte zusammen mit dem Fahrzeug "Abbau der Streckenabsperrungen" ca 20mim voraus.

 

Nach dem Motto "Aufgeben gilt nicht" nahm Weiland nach 50min Aufenthalt als Letzter des gesamten Feldes von 1600 Startern das Rennen wieder auf.

Dabei war Vosicht angesagt da die Strecke an Kreuzungen nicht mehr abgesperrt war. Erst nach endlosen 20 Kilometern wurde der Besenwagen eingeholt und das Rennen konnte regulär beginnen. Auf der Radstrecke gelang dabei trotz der Handicaps mit einem Schnitt von 33,5km/h bereits der Sprung auf Platz 28 von 33 Starten aus der Altersklasse.

 

Nach einem schnellen Wechsel wollte Weiland dann auf der Laufstrecke zeigen dass er gut trainiert hatte und fegte in 4.20min über den ersten Kilometer. Als nette Herausforderung war nach km3 ein 500m langer Laufsplit über den breiten Sandstrand in den Kurs eingebaut worden bevor es auf einen 6k langen Rundkurs ging welcher 3x absolviert wurde. Konnte sich Weiland in der ersten Runde noch mit stärkeren Athleten messen war es danach ein einsames Rennen gegen den Wind.

Dabei gelang es mit einer guten Laufleistung von 1.39min über den Halbmarathon auf Rang 13 in der Altersklasse nach vorne zu laufen wobei gesamt noch 600 Athleten überholt wurden.

Die Platzierung entsprach zwar nicht den Erwartungen aber die Einzelleistungen lagen im Bereich der besten Athleten und die Erfahrung eines Rennens von ganz hinten war neu und interessant.

 

Auch die Vendée an der schönen Atlantikküste mit Ihrem bekannten Segelhafen ist eine Reise wert und der Wettkampf sicher einer der schönsten im Ironman Kalender.


Challenge St.Pölten Mitteldistanz

Nach langer pandemiebedingter Pause fand in St.Pölten / Österreich die erste Challenge Mitteldistanz 2021 für Mitteleuropa statt.

 

Unter strengen Maßnahmen und unter Einhaltung von Tests, Abstandsregeln und Maskenpflicht war dieser  Wettkampf hervorragend organisiert.

Da sich für Profis wie für Altersklassenathleten bislang nur wenige Wettkampfeinsätze geboten hatten ergab sich ein Starterfeld von seltener internationaler Klasse.

 

So machten sich auch die beiden Skizunft Athleten Danijel Cakeljic und Gerhard Weiland eher spontan auf den Weg in die schöne Wachau.

 

Das Schwimmerfeld war für die AK Teilnehmer in 8 Startgruppen unterteilt. Einzeln ging es nach einer Aufstellung mit 1,5m Abstand ins nur 16 C kalte Wasser.  Nach den ersten Schnappatmungen kamen beide Athleten gut in die erste Disziplin hinein. Nach ca 1,2 km ging es aus dem ersten See hinaus, es folgte ein 400m langer Landgang und ein zweites 700m Schwimmen im nächsten (genauso kalten) See. Danjiel ließ es etwas ruhiger angehen und hatte dabei auch mit den Schlingpflanzen zu kämpfen die sich in seiner Brille verfingen. Ich konnte erst im zweiten See zur alten Technik finden und dann mit kraftvolleren Zügen noch einige Plätze gut machen.

Der erste Wechsel gestaltete sich schwierig da Füße und Hände kältebedingt völlig taub waren. Danijel konnte seinen Neopren Anzug nur langsam mit gegenseitiger Hilfe anderer Athleten abstreifen  Die Verschlüsse an meinem Radschuh waren nicht zu spüren und ließen sich erst nach Minuten schließen.

 

Bei anfangs 9 C Außentemperatur waren dann auch die ersten Radkilometer im nassen Anzug etwas frisch bis der Fahrtwind alles getrocknet hatte. Dann aber konnten wir auf den ersten 20km in tiefer Aeropostion die Fahrt auf der flachen Autobahn genießen. Aufgrund des über 40min verteilten Starterfeldes kam es auch zu keinerlei Gruppenbildung. So war ein sehr faires schönes Rennen möglich. Am ersten Berg gab es dann bei 8% die erste Laktatspritze.

Technisch schwieriger waren tatsächlich die steilen Abfahrten.

Danijel hatte mit nur leicht flachen Felgen die etwas bessere Materialwahl. 80mm am Vorderrad und eine Scheibe hinten sorgten bei mir für viel Angriffsfläche für die stürmischen Böen an diesem Tag. So hieß es bei den Abfahrten voll in die Bremsen zu steigen um das flatternde Rad unter Kontrolle zu behalten. Mit Sonne, Wind und Regen war auch das Wetter heute eine eigene Challenge.

 

Nach einer weiter landschaftlich sehr reizvollen flacheren Fahrt im Donautal folgte die eigentliche Herausforderung des Tages. Ein 7km langer Anstieg sorgte nach ca 70km für die Mobilisierung aller Kräfte. Obwohl die Berge nicht zu unseren Stärken gehören hielten wir uns gut im stark besetzten Teilnehmerfeld. Nach einer wiederum gefählichen Abfahrt und einer letzten Gegensteigung freuten wir uns Beide auf unsere Schockoladendisziplin, das Laufen.

 

Daniel war ca 30min nach mir gestartet so sah ich ihn zufällig zu Beginn meiner zweiten Laufrunde mit dem Rad in die Wechselzone kommen. Ein kurzer Gruß und weiter ging es auf die letzten 10,5km.

Obwohl ich nicht über die Platzierungen informiert war legte ich alles auf ein möglichst hohes durchgehendes Tempo. Mit dem besten Laufsplit seit 5 Jahren gelang mir dies sehr gut und wurde im Ziel mit dem überraschenden ersten Platz in der AK belohnt.

Auch Danijel lief bei seiner ersten Mitteldistanz sehr engagiert los, konnte aber nach 16km das hohe Tempo nicht ganz halten. Doch auch er finishte erfolgreich und beide Athleten hatten viele Eindrücke und Erfahrungen nach langer Wettkampfabstinenz gewonnen.

 

Das Männerrennen wurde von Frederic Funk überraschend dominant gewonnen. Bei den Frauen setzte sich Anne Haug in einem Wimpernschlagfinale gegen starke Konkurrenz durch.

 

Danijel Cakejic       5:44:33 h  AK 126. Gesamt 760. S 46:24 T1 7:50 R 2:58:41 T2 5:01 L 1:46:36

Gerhard Weiland  5:19:13 h  AK 1.      Gesamt 532. S 39:59 T1 5:46 R 2:50:19 T2 4:21 L 1:38:46