Berichte 2017

Ironman 70.3  Rügen  10.09.2017

Strandräuber Ironman 70.3 Rügen

 

Zum Abschluss der Sommerferien stand für 4 Kornwestheimer Triathleten der letzte Höhepunkt der Triathlonsaison 2017 an.
Der Strandräuber Ironman 70.3 Rügen ist 2016 zum beliebtesten 70.3-Rennen weltweit gewählt worden – zu Recht wie man vorweg nehmen kann. Zu absolvieren waren 1,9km Schwimmen in der Ostsee, 90,1km Radfahren im leicht welligen Hinterland zwischen Binz, Bergen und Putbus und ein Halbmarathon auf dem stimmungsvollen Stadtkurs in Binz.
Bei mir (Markus) reifte die Idee, dieses Rennen zu bestreiten, auf der letzten SZK-Weihnachtsfeier, als ich von Christians Plänen für seine erste Mitteldistanz hörte. Zu späterer Stunde kam zusätzlich noch das Ziel hinzu, sich dort für die 70.3WM 2018 in Südafrika zu qualifizieren und mit möglichst vielen Kornwestheimer Trias dort anzutreten. Doch dazu später…
Die weiteren im Viererbund aus Kornwestheim waren Jürgen Irmler, der nach längerer Pause wieder mal eine größere Distanz in Angriff nehmen wollte. Er hatte diesen Ironman 70.3 im letzten Familienurlaub auf Rügen für sich entdeckt.
Weiterhin Uwe, unser Vielstarter und mittlerweile Ironman-AllWorldAthlet, der auch seit 2 Monaten keine Mittel-oder Langdistanz mehr absolviert hatte. Auch er verband den Wettkampf mit einem Rügen-Urlaub.
Und schließlich Christian, der sich erstmals auf das Abenteuer Mitteldistanz einlassen wollte und eine systematische Vorbereitung mit immensem Umfang hinter sich gebracht hatte. Sein Ziel war „mit einem Lächeln zu finishen“.
Ergänzt wurden die Kornwestheimer Trias noch durch Karola und Wolfgang Wild, befreundete Triathleten, die wir u.a. von der Challenge Roth kannten.
So reisten wir denn in der Woche vor dem Rennen an unterschiedlichen Tagen und mit unterschiedlichen Zielen zu unterschiedlichen Unterkünften an. Jürgen und ich wohnten jeweils mit unseren Frauen in einem Mobilhome in Göhren. Christian war direkt in Binz untergekommen und Uwe und die Wilds standen mit ihren Wohnwagen nahe Binz.
Gemeinsam war jedoch unsere Sorge um das Wetter zum Wettkampftag. Sowohl die Bilder von der grauen, welligen Ostsee, die Jürgen sendete als er am Do. anbadete, als auch der ständig wiederkehrende Regen, ließen nichts Gutes erahnen. Einzige Hoffnung war die Wetter-Prognose für den Sonntag.
Aufgrund des Regens wollten Jürgen, Christian und ich dann am Freitag auch nicht unsere liebevoll gepflegten Zeitmaschinen einsauen, so dass wir die Radstrecke -entgegen der Planung- mit dem Auto abfuhren. Ein komplett ungewohntes Vorgehen für uns, bei der wir als einzige Erkenntnis auch nur mitnehmen konnten, dass die Streckenführung technisch nicht allzu schwierig war.
Unglücklich war die Anreise auch für Wolfgang verlaufen, der massive Rückenschmerzen hatte, und bereits ahnte, dass er wohl gar nicht würde starten können.
So trafen wir uns dann etwas deprimiert zum Abendessen in Binz mit unseren Frauen, die in der Zeit unserer Streckenbesichtigung in einer Cocktailbar ausharren mussten. Bei ihnen hatte wohl die Sonne geschienen haben, denn sie machten einen fröhlicheren Eindruck.
Es wurde dann noch einen schöner Abend und wir schliefen alle gut in der so wichtigen vorletzten Nacht vor dem Wettkampf.
Am Sa. standen erst mal das Abholen der Startunterlagen und die Wettkampfbesprechung auf dem Plan. Da Jürgen und ich aus Göhren eine etwas weitere Anreise hatten, packten wir morgens auch bereits das Rad und sämtliche Wechselbeutel ins Auto für den Checkin am Nachmittag.
Die Ironman-Meile mit großer Bühne für Wettkampfbesprechung, Siegerehrung und weiterem Programm befand sich zentral an der Strandpromenade. Daneben hatte Ironman dann große Athleten- bzw. Merchandising-Zelte direkt auf dem Strand aufgestellt. Die Annahme, dass daher der Name „Strandräuber“ im Veranstaltungstitel stammte, war allerdings falsch. Er bezeichnete ein Biermischgetränk, welches dort in Mengen ausgeschenkt wurde.
Nach der Wettkampfbesprechung hatten wir noch einige Stunden Zeit bis wir die Räder einchecken konnten. Deswegen beschlossen wir die Schwimmstrecke zu besichtigen. Der Hersteller Arena bot neben der Seebrücke ein Neo-Testschwimmen an, was Jürgen und ich gerne annahmen, auch um unsere eigenen Neos für So. trocken zu halten. Christian wollte seine Kräfte schonen, und so plantschten wir in der akzeptabel warmen Ostsee (18°C) und testeten, welche Startmethode die beste auf den ersten flachen 50 Metern wäre. Schwimmen oder Laufen plus Delphinsprünge. Letztlich ging es darum sich etwas zu aktivieren für den morgigen Wettkampf.
Später erfuhren wir, dass auch Uwe zur selben Zeit die Schwimmstrecke besichtigt hatte. Der erfahrene Triathlet hatte seine Kräfte gespart und war sie auf dem Weg zu den bekannten Kreidefelsen mit dem Schiff abgefahren.
Nach einem wärmenden Cappuccino sahen wir uns nachmittags die Triathlon Damen-Bundesliga an, die zusammen mit der Herren-BuLi  am IM-Wochenende in Binz gastierte.
Volle Konzentration mussten wir noch mal beim Einchecken der Räder und Einprägen der Laufwege aufbringen. Zwischen Strand und WZ war ein sicherlich starker Kilometer zurückzulegen. Nach diesen vielen Wegen und Eindrücken wollten wir den Tag beschließen und in die Unterkünfte zurückkehren.
So der Plan. Etwas ausruhen, sich abends zu einem leichten Abendessen treffen, und danach früh zu Bett gehen. Es kam dann anders. Jürgen und ich bemerkten, dass unsere Transponder nicht bei den Startunterlagen dabei waren. Uns fiel ein, dass man diese beim Einchecken der Räder hätte  bekommen sollen. Wir mussten also noch mal nach Binz in die WZ. Uwe und Christian hatten die Info glücklicherweise noch rechtzeitig bekommen.
Jeder geht mit derlei Dingen ja unterschiedlich um. Mich persönlich nerven sie aber ungemein. Da im Wettkampf noch genügend Unvorhergesehenes eintritt, versuche ich davor meist die Abläufe bis ins Detail zu planen und wenig Stress zu haben. Am Samstagabend hatte ich deswegen noch ein recht ungutes Gefühl für den Wettkampf. Glücklicherweise kam es anders.

 

Wettkampfbericht Markus:
Entgegen unseren Erwartungen hatten wir am Sonntag wettermäßig einen Traumtag für Triathlon erwischt. Blauer Himmel und Sonne, trockene Straßen und ein ruhige Ostsee versprachen beste Bedingungen. Wir, Uwe, Carola, Christian, Jürgen und ich, trafen sich am Strand nahe dem Schwimmstart und pellten uns dort in die Neos. Anscheinend strahlte unsere gute Laune aus, denn wir wurden dabei für den Veranstaltungsfilm aufgenommen.
https://www.facebook.com/ironman70.3ruegen/videos/1817921431571168/  (bei -2:30min)
Gestartet wurde im „rolling start“. Uwe, Jürgen und ich blieben bei der Startaufstellung zusammen. Christian startet von etwas weiter hinter. Das Schwimmen und Orientieren in der Ostsee verlief problemlos. Wir alle teilten uns die Distanz gut ein und kamen nach 33:28min (Markus), 36:49min (Jürgen), 39:53min(Uwe) und 41:03min (Christian) aus dem Wasser.
Durch den „rolling start“ entzerrte sich das Feld auf der Radstrecke bereits nach der ersten halben Runde von insgesamt 2 x45km. Wir fanden alle jeweils Radler, die ein ähnliches Tempo wie wir gehen konnten und wechselten mit diesen regelmäßig ab. Auch unter Einhaltung des Windschattenverbots ist ein dies von Vorteil, da man sich gegenseitig pushen kann und beim Überholen auch einen leichten Windschatten genießt. Die Profis machen es nicht anders. Ich fuhr dieses Mal ohne Pulskontrolle und von Beginn an am Limit einer leicht krampfenden Wade. Durch Umstellen der Verpflegung im Rennen und Salzzugabe konnte ich dies aber recht gut unter Kontrolle halten. Nach der ersten Runde in 1:12h war ich mir sicher, dass ich die angepeilte Richtzeit von 2:30h erreichen konnte. Mit schließlich erreichten 2:26h war ich hoch zufrieden und hatte noch Reserven für die Laufstrecke.
Uwe und Jürgen fuhren wieder ein kleines Privatrennen. Der starke Radfahrer Uwe überholte Jürgen auf der Radstrecke und erreichte einen Radsplit von 2:32h. Jürgen kam mit guten 2:42h zum zweiten Wechsel und war auf dem Rad nur unwesentlich schneller unterwegs als Christian mit ebenfalls respektablen 2:43h.
Auf der Laufstrecke waren 2,5 Runden zu absolvieren. Die Besonderheit der Laufstrecke war die Überquerung eines Hügels mit 11%-Steigung  auf ca.400m-Länge, der jeweils auf dem Hin-und Rückweg zum Wendepunkt, pro Runde 2x überquert werden musste.
Bei mir lief es von Anfang an recht gut. Mit knapp über 4min/km beschloss ich nach gewissen Bedenken vor der eigenen Courage nicht mehr auf die Uhr zu schauen und nach Gefühl zu laufen. Ich konzentrierte mich stattdessen auf den Ernährungsplan. Den Berg lief ich bewusst langsam an, da hier die Gefahr eines Krampfes besonders groß war.
Das Gute an diesem Berg war wiederum, dass man ihn bereits nach ca. 16km zum letzten Mal überquert und weiß, dass man das Schlimmste hinter sich hat. Ich lief mit einem Split von 1:36h und einer Gesamtzeit von 4:43:07h äußerst zufrieden ins Ziel an der Binzer Strandpromenade.
Jürgen lief einen flüssigen Halbmarathon in 1:45h. Er konnte Uwe (2:12h) auf der Laufstrecke ziemlich bald wieder überholen, weil dieser am Berg Gehpausen einlegen musste. Jürgen finishte in 5:15:31h vor Uwe in 5:33:26. Christian lieferte ein gleichmäßiges Rennen ab und lief die 21,1km in 1:59:43h. Wir können bestätigen, dass er „mehr als lächelnd“ die Ziellinie in 5:36:36h überquerte.
Die beste Platzierung unsere Gruppe erreichte Karola mit dem 4.Platz in Ihrer AK. Sie benötigte dafür 5:27:27h.
Anschließend ließen wir das Rennen zusammen mit unseren Familien noch einmal Revue passieren bei traumhaften Bedingungen am Strand. Wir genossen die reichhaltige After-Race-Verpflegung und ließen noch etwas die Seele baumeln.
Bei der abendlichen WM-Slotvergabe wurde mir noch ein Startplatz in der AK40 für die 70.3-WM in Südafrika 2018 zugeteilt.

 

 

 

Markus Börner Gesamt 170./AK 23.  4:43:07  S=33:28 R=2:26 L=1:36

Jürgen Irmler    Gesamt 468./AK 44.  5:15:31  S=36:49 R=2:42 L=1:45

Uwe Lercher    Gesamt 675./AK 67.  5:33:26  S=39:53 R=2:32 L=2:12

Christian Seiz  Gesamt 699./AK 85   5:36:36  S=41:03 R=2:43 L=1:59

Sindelfingen Sprint  10.09.2017

Mike Beuerle    Gesamt 22./AK 2. 1:03:04

Rainer Würtele Gesamt 55./AK 7. 1:08:18

Andi Joos        Gesamt 56./AK 8. 1:08:24

Christian Nebe Gesamt 66./AK 10. 1:09:42

 

IRONMAN 70.3 in Zell am See 27.08.2017

Mike Beuerle schafft die Quali zur 70.3 WM

Christoph Steibli Ges. 240,/AK38, in S=30,25, R=2,38,51, L=1,44,34, Ges.=5,01,27 Std.

Mike Beuerle      Ges. 251,/AK 4,, in S=33,53, R=2,40,43, L=1,39,46, Ges.= 5,02,30 Std.

Andreas Joos     Ges. 424./AK62., in S=34,52, R=2,55,37, L=1,58,22, Ges.=5,40,54 Std.

OD in Viernheim 27.08.2017

Christian Seiz Ges. 273./AK31.

S=28,17, R=1,17,27, L=46,56, Ges.=2,35,19 Std.

IRONMAM 70.3 Vichy 26.08.2017

Thomas Ritzka schon wieder auf dem Treppchen

Thomas Ritzka 3. AK in S=45,40, R=2,32,30, L=1,33,07, Ges.= 5.02.58 Std.

Alexander Paa 74.AK in S=40,23, R=2,42,17, L=2,04,46, Ges.= 5,40,39 Std.

BaWü - Mitteldistanz in Malterdingen 20.08.2017

Altersklassensieg und Baden-Württembergischer Meister für Klaus Herrmann

Ges.67./AK 1. in S=35,16, R=2,28,32, L=1,58,45, Ges. 5,05,18 Std.

DM - Mitteldistanz in Immenstadt 20.08.2017

Allgäu Triathlon DM auf der MD

 

Im Jahr 1983 fand in Immenstadt der Triathlon Wettkampf in Deutschland seinen Ursprung, an dem eine Handvoll gleichgesinnter Athleten sich der Herausforderung damals stellten.

Zum 34. Jubiläum wurden die deutschen Meisterschaften auf der OD und MD ausgetragen.

Die Teilnehmerzahl lag weit über 2300 über alle 3 Disziplinen.

 

Ein weltmeisterliches Starterfeld bot sich den Zuschauern sowie für die Athleten. Zwei amtierende Weltmeister mit Daniela Ryf und Jan Frodeno sorgten für besonderen Ansporn unter den Athleten und ein bis dato im Allgäu einmaliges Erlebnis. Mit 24 Nationen auch ein Zeichen das dieser KULT Triathlon Sportler aus der ganzen Welt anzieht.

All die vielen Geschichten über die Wetterkapriolen hier im Allgäu zögerten mich zunächst bei der Anmeldung. Es soll schon Jahre gegeben haben wo mit dem Neo auf dem Rad gefahren wurde, weil es einfach zu kalt war. Schließlich wollte ich mich dieser Herausforderung stellen bei diesem KULT Triathlon teilzunehmen. Es gibt weitaus mehr wie die wenigen Worte diesen WK zu beschreiben, man muss es erleben.

Das WE vor dem Wettkampf bot sich mir sowie 4 weiteren Vereinskollegen Gelegenheit die berüchtigte Radstecke abzufahren, schnell wurde klar das hier eine an das Höhenprofil angepasste Übersetzung unabdingbar ist, was sich im WK dann auch bestätigte.

 

WK Ablauf

Schwimmen - Start 08:15 Uhr, mit einer Lufttemperatur von 9° und Wassertemperatur von 19°, war schnell klar ab ins Wasser mit dem Neo. Es wurde zu jeweils 250 Teilnehmern im 15 Minuten Takt gestartet. Nach 1500m erfolgte ein kurzer Landgang von 50m durch den kleinen Hafen von Bühl, dieser war mit etlichen Zuschauern bis auf den letzten Platz gefüllt.

Der Weg vom Wasserausstieg zur WZ ist der Region Allgäu angepasst, hier galt es die ersten Hm und eine Laufstrecke von 150m zu absolvieren.

Rad - nach wenigen Rad km stand die erste Bewährungsprobe für die Beine bevor. Der Kalvarienberg, ein Anstieg von 20%. Dieser ist der Hotspot auf der Strecke im Allgäu und gleich zu setzen mit dem Solarer Berg (Roth). Vielmehr kommt hier für den Athleten die richtig gewählte Übersetzung zum tragen. Meine Wahl 38/28, mit der ich die erste Hürde gut bewältigen konnte. Nicht selten kommt es  zu so früher Zeit im Wettkampfes, dass die ersten Athleten ihr so hochgezüchtetes Sportgerät schieben müssen, meist Ortsfremde oder auch die Steigung schlichtweg unterschätzt. Die Runde war zweimal zu bewältigen, immer wieder rauf und runter mit insgesamt 1400Hm. Zum Ende einer jeweiligen Runde gab es eine Hochgeschwindigkeitspassage nach Bühl, hier wurden Werte von 102km/h (Jan Frodeno) gemessen, meine lag marginal darunter J.

Laufen - die ersten 13km entlang am großen Alpsee sind relativ flach und gut für einen gleichmäßigen Laufrhythmus zu bewältigen. Bis der sogenannte KUHSTEIG kommt, ein Anstieg sondergleichen, er erinnert eher an Trailrunning enals wie üblich an flach und gut asphaltiert. Für viele beginnt spätestens hier ein Aktivieren der letzten Reserven, so auch bei mir. An Laufen war auf dem schon recht losem und ausgetretenen Schotter nicht zu denken, ca 150m geht es richtig steil bergauf und ein Höhenunterschied von 48m. Der Rest der Laufstrecke verläuft dann normal nach Immenstadt mit einer Ehrenrunde über den Markplatz bis es wieder zurück nach Bühl zum Ziel geht.

Es werden auch die sogenannten Kuhschellen (Kuhglocke) an die Sieger überreicht, somit ein Indiz dafür das man sich im Allgäu befindet. Für alle Bergfahrer sicherlich ein Muss dieser Wettkampf, auch geprägt durch seine faszinierende Landschaft "Allgäu".

 

Martin Kayser Ges. 445/AK66. S=51,46, R=3,09,53, L=2,07,16, Ges. 6,16,18 Std.

Halbmarathon in Ettlingen 20.08.2017

Als Vorbereitung für den Ironman 70.3 auf Rügen sind zwei unserer Sportler mit dem Rad aufgebrochen um im 80 km entfernten Ettlingen an einem Halbmarathon teilzunehmen.

Start war dort um 17 Uhr. Knapp, nach viel Gegenwind und einer Reifenpanne, sind diese dann um 16:51 Uhr angekommen und konnten pünktlich starten. Mit knackigen 380 Höhenmeter war der Lauf sehr anspruchsvoll, aber eine gute Vorbereitung für die Mitteldistanz an der Ostsee.

 

Christian Seiz: Platz 245/1005, AK 41/62 mit 1:57:37 h

Jürgen Irmler: Platz 335/1005, AK 12/57 mit 1:45:46 h

BaWü Olympische Distanz in Karlsdorf 13.08.2017

Christoph Steibli Ges. 106./ AK 10. S=27.24, R=1.09.27, L=43.50, Ges.=2.24.00 Std.

Dirk Schmidt      Ges. 224./ AK 34. S=30,57, R=1,10,46, L=46,41, Ges.=2.32.56 Std.

Deutsche Betriebssportmeisterschaft in Tübingen 06.08.2017

Markus Börner ist Deutscher Meister in 1.15.38 Std., S=15,21, R=34,55, L=16,47

 

Olympische Distanz

Fabian Ruf Ges.37,/9.AK in 2.27.23 Std. S=28,00, R=1.11.10, L=38.09

IM 70.3 in Danzig 06.08.2017

Thomas Ritzka, Gesamt 217. / 1. Platz AK55

S=36,47, W1=3,01, R=2,33,58, W2=2,43, L=1,30,21, Ges.=4,46,50 Std.

IRONMAN Zürich 30.07.2017

Jürgen Friedrich AK 146. S=1.24.25, R=6.29.39, L=5.29.43, Ges.=13.34.16 Std.

Wörthsee Triathlon OD 30.07.2017

Klaus Herrmann Ges.73. AK 1.  S=29.38, R=1.04.25, L= 50.52, Ges.=2.28.29 Std.

Heartbreak Triathlon Heidelberg 30.07.2017

Christian Seiz Swim: 00:28:17, Rad: 01:23:22, Lauf: 00:49:52, Gesamt 2:44:31 -> Platz 160, AK 10.

Christian Nebe Swim: 00:27:03, Rad 01:28:23, Lauf: 00:54:19, Gesamt: 2:54:06 -> Platz 234, AK 36.

Kurt Christmann Swim: 00:27:14, Rad 01:31:13, Lauf: 00:53:24, Gesamt: 2:55:22 -> Platz 212, AK 11.

 

Der Heartbreak Triathlon in Heidelberg am 30.07.2017 konnte zwar nicht unsere Herzen brechen, aber sicherlich erobern.

Bei sonnigem Wetter und trockenen Straßen waren die Grundvoraussetzungen für eine "besondere" olympische Distanz gegeben.

Warum besonders ? Einmal natürlich die herrlich Umgebung mit der malerischen Kulisse Heidelbergs und zu anderen die knackigen 36 Radkilometern mit 800 Höhenmeter über den Königssstuhl und die 10 km beim Laufen mit 150 Höhenmeter über den Philosophenweg.

Kurt Christmann und Christian Nebe hatten ihren ersten Start in Heidelberg, bei Christian war es sogar Premiere, die erste olympische Distanz. Christian Seiz in Vorbereitung auf eine Mitteldistanz war schon das 3. mal am Start.

Der Schwimmstart war diese Jahr an das nördliche Ufer verlegt worden, da die vielen Regenfälle in der Vorzeit die Fließgeschwindigkeit auf 5km/h hochgedreht hatten und der südlich Einstieg somit nicht möglich war. Die Strecke verlängerte sich auf 1600 m.

Man hatte wirklich Mühe sich nicht über die Startlinie spülen zu lassen, bevor der Startschuss zu hören war.

Das Schwimmen verlief ruhig, jeder Kornwestheimer Starter kam gut durch. Christian Nebe verließ als erster das Wasser, gefolgt von Kurt und Christian Seiz. Routinierter Wechsel aufs Rad.

Am Berg konnte Christian Seiz dann die Führung übernehmen und kam mit 5 Minuten Vorsprung vor Christian Nebe und Kurt in die Wechselzone. Wie steil die Abfahrten waren, zeigte die Geschwindigkeitsmessung: über 82 km/h !

Die 10 km lange Laufstrecke begann mit einem steilen 5 km langen Aufstieg. Die ersten Triathleten begann hier schon zu laufen. Die Kornwestheimer kamen gut durch. Christian Seiz baute seine Vorsprung aus und konnte das Ziel in 2:44 h erreichen, gefolgt von Christian Nebe mit 2:54 h und Kurt mit 2:55 h.

Wie hart die Strecke war, konnte aus den Gesichter abgelesen werden, die Mittagssonne tat ihren Rest dazu.

 

Das Rennen gewann in 01:59:23 Markus Rolli vom Team Erdinger und bei den Frauen Anne Haug von LAZ Saarbrücken mit 02:12:22.

Hamburg Triathlon Olympisch 16.07.2017

Bericht von Christoph Steibli

 

Im Rahmen der ITU Elite Rennen der Männer und Frauen beim Hamburg Wasser World Triathlon fanden zusätzlich Wettkämpfe für Agegrouper über die Sprint und Olympische Distanz statt. Weit über 100.000 Zuschauer und mehr als 5000 Agegrouper fanden sich an diesem Wochenende in der Hamburger Innenstadt wieder. Mit meinem Start über die Olympische Distanz stand ein erster Härtetest für die erste Mitteldistanz Ende August an.

 

Der Startschuss für meine Startgruppe fiel bereits um 7 Uhr morgens. Die Schwimmstrecke startete am Jungfernstieg und führte hinaus bis in die Außenalster. Nach dem dortigen Wendepunkt ging es auf direktem Wege zurück zum Ausstieg vor dem Rathaus. Ab durch die nie endende ca. 500m lange Wechselzone, raus aus dem Neo und rauf aufs Rad. Die Radstrecke führte vom Ballindamm über 3 Runden entlang der Elbe vorbei an Speicherstadt, Hafen und Fischmarkt bis Altona und wieder zurück. Zwei 180° Wenden sorgten für die einzigen technisch anspruchsvollen Stellen auf dieser Strecke. Beim zweiten Wechsel kam mir die Wechselzone gefühlt nochmal ein Stück länger vor. Die abschließenden 10km waren ein Rundkurs entlang der Außenalster. Eine schnelle und flache Strecke, sehr schön zu laufen mit vielen jubelnden Zuschauern. Beim Zieleinlauf auf dem Rathausmarkt blieb die Uhr bei 02:12:34h stehen, ein Ergebnis mit dem ich mehr als zufrieden bin.

 

Christoph Steibli   Platz 53./9. AK   S 23:44 / R 1:03:03 / L 39:00  Gesamt 2:12:34

Neckarschwimmen 16.07.2017

Christian Seiz auf 3,8 km mit 1:22:30 min auf Platz 17 der Männer

 

Liga Finale Schluchsee 15.07.2017

Ergebnisse: Senioren Rang 9

Thomas Ritzka 25.  S=32,05, R=1,08,0, L=40,00 Ges=2,24,03 Std.

Peter Deininger 28. S=26,25, R=1,07,3, L=48,34, Ges=2,26,28 Std.

Jürgen Irmler 32,     S=32,13, R=1,11,5, L=43,09, Ges=2,31,58 Std.

Dirk Schmid 33,      S=33,22, R=1,14,2, L=47,34, Ges=2,40,36 Std.

3, LIGA Rang 27

Julian Diehl 29.                  S=25,47, R=1,00,3, L=41,29. Ges=2,10,42 Std.

Annalena Schwaderer 102. S=26,34, R=1,15,2, L=50,03, Ges=2,35,54 Std.

Mirko Weinhold 110.          S=34,37, R=1,14,4, L=52,02, Ges=2,46,32 Std.

Challenge Roth 09.07.2017

Challenge Roth 09.07.2017

 

Am So. 09.07. stand für 3 Kornwestheimer Triathleten, die in der vorherigen Woche auch in Paris gestartet waren, der Saisonhöhepunkt des Triathlonjahres 2017 an. Nach der erfolgreichen Anmeldung– und hier kann man von Erfolg sprechen, da die online-Plätze innerhalb von 1 Minute vergeben waren– hatten wir ein Jahr Zeit, uns auf diese Langdistanz vorzubereiten. Wir waren bzgl. unserer Vorkenntnisse auf der LD eine sehr unterschiedliche Gruppe. Uwe mit mittlerweile weit mehr als 10 Langdistanzen, davon seine 5. in Roth, ging die Vorbereitung routiniert und ruhig an.

Martin, der seine erste LD überhaupt absolvierte, hatte die größte Hürde gleich in seiner schwächsten Disziplin, dem Schwimmen zu bewältigen, und stecket viel Aufwand in dieses Training, um vor dem Cut durchzukommen.

Und schließlich ich, Markus, der seine zweite LD vor sich hatte, und heuer schon gewisse Ambitionen bei der Zielzeit hatte, nachdem die erste LD recht gut verlaufen war. Ich sah mich hier aber ebenfalls noch als Anfänger in Sachen Ernährung, Strecke, Kräftehaushalten usw.

 

Aber all dies ist ja nur die eine Seite der Medaille, warum man zum Triathlon nach Roth geht.

Die andere ist der Mythos „Roth“: Zuschauermassen, die jeden Teilnehmer an den Hot-Spots nach vorne peitschen auf der Weltbestzeitstrecke und ältesten, traditionsreichsten Triathlonveranstaltung in Deutschland.

Unsere Vorfreude, Anspannung und Respekt waren riesig als wir am Do. u. Fr., mit Eintreffen auf dem Campingplatz Wallesau, das Abenteuer Roth begannen.

Uwe und ich, die wir bereits am Do. eintrafen, hatten das Ziel, alles mitzunehmen, was in Roth so geboten wurde.

 

Das ging über Einschwimmen im Kanal am Fr. morgen, die Radstrecke mit den kritischen Stellen besichtigen am Nachmittag, aber auch mal gemächlich über die Expo schlendern, und sich von den Ausstellern die Taschen vollmachen lassen, mit Probenpackungen und netten Lügen über angebliche Leistungsexplosionen. Zwischenzeitlich war dann Martin eingetroffen und so gingen wir am Abend zur der exzellenten Nudelparty auf dem Expo-Gelände. Ein toller Abschluss eines ereignisreichen Tages Bekannte zu treffen und Neuigkeiten bzw. Erwartungen auszutauschen.

Allerdings hatten wir am Sa. ein paar „Kopfsachen“ zu bewältigen. Bei Uwe setzte das Gefühl ein, dass 70km-Streckenbesichtigen 2 Tage vor dem Wettkampf zu viel für einen optimalen Wettkampf gewesen sein könnten.

Ich dagegen war plötzlich recht abgespannt und müde, angesichts der ganzen Eindrücke und der Tatsache, dass ich nicht mal meine Ausrüstung richtig vorbereit -, geschweige denn das Zelt für die Familie, die am Sa. nachkommen sollte, aufgebaut hatte.

So nahmen wir uns dann, nach der ebenfalls beeindruckenden Women´s Challenge (5km-Lauf für Frauen mit tausenden von Teilnehmerinnen – alle in pink), an der Petra teilnahm, den restlichen Nachmittag komplett frei.

 

Wettkampfverlauf:

Sonntagmorgen klingelte der Wecker um 3:45Uhr. Nach einem leichten süßen Frühstück starteten wir um 5Uhr Richtung Schwimmstart im Main-Donau-Kanal. Gestartet wurde in Gruppen entsprechend der angegebenen Schwimmzeit. Uwe, der in der Hektik der Anmeldung 09:50h (Endzeit!) angeben hatte, startete kurz nach den Profi-Frauen um 06:45Uhr auf die 3,8km-Schwimmstrecke. Markus` Gruppe startete um 7:25Uhr und Martins um 7:40Uhr. Das Schwimmen verlief für uns alle – abgesehen von leichten Krämpfen und Kontakten mit anderen Sportlern etc. recht problemlos, was vor allem für Martin als erster Erfolg zu verbuchen war. Wir ließen es ruhig angehen, da wir die +/- 5 Minuten auf die individuelle Schwimmzeit, die zwischen schnell und langsam unterscheiden, als unerheblich für die Gesamtzeit erachteten.

Auf dem Rad sah dies schon anders aus. Laut Uwe hatten wir in diesem Jahr vergleichsweise viel Wind auf der Strecke, der aber glücklicherweise bergauf (Greding, Kalvarienberg) als Rückenwind unterstützte. Uwe erzählte, dass er leider auf der zweiten Runde - entgegen Plan - nicht mehr zulegen konnte (Vorbelastung), schloss aber trotzdem noch mit einer guten Radzeit von 5:30h ab.

Markus fuhr pulskontrolliert die erste Runde und riskierte in der zweiten etwas mehr, so dass er eine gute Radzeit von 5:14h erreichte und genug Reserven für die Laufstrecke hatte.

Martin ging auch diesen Teil des Wettkampfs mit sehr viel Respekt an und erreichte eine Zeit von 6:13h.

Soviel zu den nüchternen Zahlen.

Das absolute Highlight auf der Radstrecke ist der Solarer Berg (…kleine Pause…gerade läuft mir ein Kribbeln über den Rücken…). Die Anfahrt dorthin beträgt etwa 70km. Man passiert viele Ortschaften, in denen Musik-Kapellen oder Moderatoren, die die Fahrer begrüßen, die Stimmung anheizen. Allerdings nimmt man dies so im Vorbeiflug wahr. Außerdem gibt es auch lange Passagen, auf denen die Teilnehmer nur unter sich sind. Ab und zu kommt dann mal ein Kampfrichter vorbei. Eigentlich ist dies auch gut so, weil man ja im Tunnel ist, was bedeutet: keine Störungen, alles im grünen Bereich, Maschine läuft. Doch dann geht es in das eigentlich unspektakuläre Hilpoltstein hinein. Eine leichte schnurgerade Abfahrt bis in die Stadtmitte, bei der man etwas durchpusten kann nach der Berg-und Talbahn zuvor. Man fährt 90° um eine Häuserzeile und plötzlich steht man vor einer Wand – aus Zuschauern. Adrenalin schießt ein, alle Sinne schalten auf Alarm. Wo ist hier ein Durchkommen? Auch der Schalldruck haut einen um. Also vergisst man für einen Moment den Wettkampf und die Zielzeiten, setzt sich aufrecht und radelt freudestrahlend durch die Massen, die in 5erReihen am Berg stehen. Im Übrigen ist es ja auch nur ein Hügelchen- Adrenalin sei Dank. Ich glaube jetzt auch, dass der eine oder die andere Fahrerin ein Tränchen verdrücken, aufgrund der emotionalen Wucht und Energie dieser Passage. Vorher hielt ich dies für Unsinn.

 

…den Marathon gab´s ja auch noch. Vorangestellt sei, dass die Laufstrecke neu war. Bisher ging es immer sehr eben am Main/Donau-Kanal entlang. Zur Erhöhung der Attraktivität für die Zuschauer verläuft die Strecke nun über zwei Wendepunkt-Runden zentral durch Roth mit u.a. Kopfsteinpflasterpassagen. Die Wendepunkte liegen einerseits am Kanal bzw. im Nachbarort Büchenbach. Man hat nun ausgiebig Zeit, eine tiefe Abneigung gegen diesen Ort aufzubauen, da er am Ende eines kilometerlangen Anstiegs liegt. Wir konnten keinen Teilnehmer ausfindig machen, der die neue Strecke besser findet. Die Welligkeit und die langen Anstiege (auch zum Kanal hin) standen in keinem Verhältnis zum Gewinn an Zuschauer an der Strecke.

Bei Uwe lief es von Anfang an nicht rund. Er erkannte dies und lies es langsamer angehen bzw. legte Gehpausen ein. Es kam ihm zugute, dass er viele Zuschauer persönlich kannte und diese auch begrüßte. Er benötigte 5:18h auf der Laufstrecke und finishte in 12:10h. Für Uwe war es im Rückblick eine akzeptable Zeit, da ihm die Vorbelastung durch den Start in Paris, und die etwas zu lang geratene Streckenbesichtigung am Freitag doch noch in den Knochen steckte.

Bei Markus lief es bis km25 sehr gut, wobei er sogar auf sub10h-Zielzeit war. Allerdings konnte er das Tempo nicht halten und musste ab dem zweiten Anstieg nach Büchenbach auf Not-Tempo runterschalten. Er benötigte 3:46h und finishte in 10:14h, was absolut im Soll seiner Erwartung war.

Martin behielt auch beim Laufen seinen vorsichtig-kontrollierten Stil bei. Sicherlich ein guter Plan für die erste LD mit dem Ziel Durchkommen. Er benötigte 5:17h und finishte in 13:27h.

 

Ein weiteres Highlight in Roth ist der Zieleinlauf im extra-errichten Triathlon-Stadion, wobei es je später, desto besser wird. Ich hatte Gelegenheit Martins Ziel-Einlauf in der Dämmerung um 21:30Uhr zu verfolgen und war tief beeindruckt von der Anerkennung und dem Respekt, den das Publikum jedem Sportler zukommen ließ. Auch die Freude und tiefe Zufriedenheit, die aus den Gesichtern der Finisher strahlte, ist beeindruckend. Es sei jedem Sportler empfohlen, wenn er die Möglichkeit nach dem eigenen Rennen hat, sich dies bei anderen Finishern mal anzusehen.

Dies verdeutlicht dann noch mal sehr gut, um was es beim Triathlon geht. Das verrate ich an der Stelle aber nicht…..findet es selbst heraus.

 

Ergebnisse

Markus Börner Platz 379/AK79. S=1.08.13 / R=5.14.04 / L=3.46.45 / Ges= 10.14.11 Std.

Uwe Lercher Platz 1702/AK205. S=1.15.41 / R=5.30.33 / L=5.18.13 / Ges= 12.10.52 Std.

Martin Kayser Pl. 2204/AK432.  S=1.44.17 / R=6.13.32 / L=5.17.51 / Ges= 13.27.35 Std.

Nachwuchscup in Blankenloch 09.07.2017

Beim letzten Einzelrennen des Nachwuchscup war in Blankenloch das Seeschwimmen für alle eine neue Erfahrung.

Ergebnisse:

Cedrik Ley Platz 13 S=2.57, R= 11.20, L= 3.59, Ges= 18.17 Min.

Simon Ley Platz 15 S=2.35, R= 10.24, L= 4.22, Ges= 17.21 Min.

Alina Weißmann 12. S=6.48, R= 21.14, L= 12.39, Ges=40.41 Min.

Lisa Weddig       14. S=6.42, R= 21.05, L= 13.23, Ges=41.11 Min.

 

Im Sprintrennen belegte Klaus Herrmann Gesamtrang 23 /1.AK

Sprint in Bietigheim-Bissingen 09.07.2017

3. Start, 3.tes Malheur, 3. Platz

 

Nach dem in den Vorjahren erst ungünstige Umstände und danach eine technische Panne ein gutes Resultat vereitelt hatten sollte beim 3. Bietigheimer Triathlon endlich alles besser werden. Der Blick in die Startliste verhieß jedoch nichts Gutes, sie war leer. Zum Glück konnte dieses Problem noch mit einer Nachmeldung am Vortag gelöst werden.

 

Mit einem frühen Start und dem Vermeiden der Mittagshitze wurde dann natürlich nichts, gegen halb zwölf ging es als 3. letzter auf die Strecke.

 

Das Schwimmen (Jagtstart in der Enz, dieses Jahr ohne Neo) lief gut und ich konnte schon im Wasser zwei Starter überholen.

 

Die erste Runde auf dem Rad diente vor allem der Orientierung. Trotz bescheidener km im Vorfeld ließen sich Runde zwei und drei flüssig angehen. Was am 800m langen Grotztunnel so besonderes sein soll ist mir zwar immer noch ein Rätsel aber auf dem Rückweg kann man es so richtig krachen lassen, ohne Angst einen Blitzer auszulösen. Nur leider kann das GPS im Tunnel kein v max. aufzeichnen… Nach dem 2. Wechsel ging es in die Hitze der Bietigheimer Innenstadt. Je zwei Anstiege pro Runde taten dann doch etwas weh. Nach drei Runden und 5,3 km war auch dies geschafft und zum ersten Mal ohne Pannen in Bietigheim gefinisht. Als Belohnung und zum Saisonabschluss gab es sogar noch den 3. Platz in der AK. - Bericht Johannes Hasenkamp -

 

Pl. St Nr Name Verein AK Pl. (AK) Schwimmen Radfahren Laufen Gesamt

1. 2 Tobias Gärttner TSV Degmarn TM30 1 7:45 (3) 32:22 (1) 19:05 (1) 59:12

27. 239 Joe Hasenkamp SC Kornwestheim TM50 3 10:00 (63) 37:40 (22) 24:42 (33) 1:12:23

46. 212 Christian Nebe SZ Kornwestheim Triathlon TM30 12 9:58 (62) 39:51 (53) 25:09 (42) 1:14:58

 

Liga in Ebenweiler 08.07.2017

Teamwettkampf in Ebenweiler

3.LIGA-Florian Graf, Andreas Persch, Mirko Weinhold = Rang 26, Tabelle: Platz 25

Senioren- Jürgen Irmler, Reinhold Oechsle, Thomas Ritzka  = Rang 7 , Tabelle: Platz 3

Citylauf Ludwigsburg 08.07.2017

Christian Seiz 10 km: AK40 30., Gesamt 267. mit 46:16,1

Marvin Seiz Schülerlauf 2/1850 m: MKU12 32., Gesamt 59. in 8:02,8

Hannes Seiz Bambini/250 m: 1. erfolgreiche Teilnahme eines Wettkampfs

Olymp. Dist. in Paris 02.07.2017

Paris Olympische Distanz 02.07.2017

Bericht: Jürgen und Markus

 

Am Freitagnachmittag, 30. Juni startete die Reise, vom Hbf. Stuttgart. Acht gemeldete Teilnehmer des Paris Triathlon 2017 trafen sich hier samt Partner/Familie und ihren in Transporttaschen verpackten Rennrädern (…plus einem Zeitrad). Mit dem ICE ging es flott Richtung Paris, wo nicht nur am Sonntag der Wettkampf, mit dem Zieleinlauf unter dem Eifelturm, bestritten werden sollte. Auch von der Stadt selbst, mit ihren Sehenswürdigkeiten und Bewohnern wollten wir etwas kennenlernen. Beim Abendessen im „All you can eat“ Flammkuchenrestaurant kam es zum ersten Defekt auf der Reise. Wegen eines defekten Ofens musste leider nach der Vorspeise abgebrochen werden. Glücklicherweise ließen uns die urige Pizzeria direkt daneben, und diverse Bars auf den Heimweg diesen Schock sehr schnell wieder vergessen.

 

Tanja u. Julien, denen wir vielmals danken wollen für die perfekte Organisation und die große Geduld beim Lösen all der Problemchen, hatten uns ein Paris-Programm zusammengestellt, bei welchem der Blick über Paris vom Eifelturm nicht fehlen durfte. So konnten wir am Samstagvormittag die Wechselzone 2 und das Ziel aus der Vogelperspektive betrachten. Leider spielte das Wetter nur bedingt mit. Nach dem Abholen der Startunterlagen wurden die Laufbeutel in T2, am Eifelturm, deponiert. Anschließend ging es zurück ins Hotel – alles ganz selbstverständlich und fix mit der Metro. Nun durfte Julien mal wieder ein Problem lösen. Martin hatte später gebucht und war versehentlich mit dem Zeitrad angereist. Leider waren wegen der Windschattenfreigabe nur Rennräder erlaubt. Aus diesem Grund durfte sein Zeitrad in der Tasche bleiben und es musste vor Ort ein Rennrad organisiert werden. Kein Problem für Julien, der einen roten Galibier-Flitzer organisierte, und somit Martins Rennen rettete.

 

Nach dem Montieren der Rennräder ging es nachmittags mit diesen zum Einchecken und Besichtigen der Schwimmstrecke kreuz und quer durch Paris – für sich alleine schon eine interessante Erfahrung. Dabei gab es noch einen Zwischenstopp bei einem Fahrradhändler für div. Reparaturen, die ganz pragmatisch auf dem Bürgersteig erledigt wurden. Nach dem Einchecken wanderten wir viele Kilometer zu Fuß. z. T. durch Pariser Hinterhöfe, um uns mit den mitgereisten Nichtstartern, inkl. einigen Überraschungsgästen, zum Abendessen zu treffen. Diese hatten den Nachmittag zum Shoppen und Sightseeing genutzt.

 

Da am Sonntagmorgen zum Wettkampf Regen angesagt war, wurden bereits samstagabends Taxen für die Fahrt zum Start geordert. Dies war eine sehr gute Entscheidung, da sich das Wetter an die Vorhersage hielt. Da wir alle locker und mit dem Wunsch das Event und das Wochenende zu genießen an den Start gingen, hatte dann nicht jeder an alle für den Wettkampf nötigen Details, gedacht. Dies war zwar für den Betroffenen kurze Zeit ärgerlich, zeigt aber allen anderen, dass jedem solche Dinge passieren können. So verzichtete unser Andi Joos auf den für die Zeitnahme nötigen Chip und ließ sich diesen auf der Strecke nachreichen. Immerhin waren wir aber zuvor noch mal zum Hotel zurückgefahren, denn ohne seine Radschuhe wäre der Spaß doch wirklich eingeschränkt gewesen. Andi war am Abend zuvor von seinen Töchtern mit einem unangekündigten Besuch überrascht worden und stand wohl noch unter diesem Eindruck.

 

Pünktlich um 9.00 Uhr sprangen die ersten Starter ins Wasser des Bassin de Villette. Peters Wade machte kurz nach dem Einstieg eine schmerzhafte Bekanntschaft, vermutlich mit der Ferse, eines nach ihm ins Wasser springenden Athleten. Dass der Wettkampf für ihn dann dennoch nahezu perfekt lief, war zu diesem frühen Zeitpunkt nicht zu erwarten. Das Schwimmen lief für die meisten wie erwartet. Nach dem Wechsel auf das Rad blieb es ähnlich nass wie bei der ersten Disziplin. Zusätzlich verlief der erste Teil der Radstrecke noch über grobes Kopfsteinpflaster. Hier verloren viele Athleten ihre Wasserflaschen oder sogar einige Werkzeugtaschen. Die cleveren und/oder ortskundigen Radler nutzen den parallel-verlaufenden asphaltierten Radweg. Nach diesen ersten ca. 4 km verlief die Strecke auf meist gut asphaltierten Straßen durch die Stadt mit einigen Unterführungen. Der sternförmige Kurs mit unzähligen 180°-Wenden, die nasse Strecke und die Windschattenfreigabe bargen hierbei einige Risiken. Bei keinem Wettkampf zuvor sahen wir so viele Defekte und Stürze wie auf dieser Radstrecke. Umso beruhigter waren wir, als wir uns alle später unverletzt bzw. sturzfrei im Zielbereich wiedersahen.

 

Rennverlauf:

 

Julien, Markus u. Peter trafen sich in WZ1 beim Wechsel auf das Rad. Julien nutze instinktiv den Radweg und konnte Markus, welcher auf Kopfsteinpflaster fuhr, dadurch leicht enteilen. Für Julien lief bei seinem „Heimrennen“ fast alles perfekt. Nach dem schnellsten Radsplit absolvierte er auch noch die schnellste Laufzeit der Kornwestheimer Teilnehmer, und dies, obwohl es bis am Vortag war nicht klar war, ob er überhaupt noch auf die Laufstrecke gehen würde. Schmerzhafte Knieprobleme hatten ihn in den Wochen vor Paris gequält, so dass er u.a. den Start in Heilbronn absagen musste.

 

Peter, der als zweiter auf die Laufstrecke ging, büßte seinen Vorsprung, durch die starke Laufleistung von Markus ein. Den dritten Platz, in der vereinsinternen Wertung, konnte ihm aber keiner mehr streitig machen. Er finishte mit einem deutlichen Abstand zu Jürgen Irmler, Uwe Lercher und Andreas Joos, welche sich auch noch in der Wechselzone nach dem Schwimmen gesehen hatten und in kurzen Abständen im Ziel einliefen. Abschließend folgten noch Martin und Tina.

 

Bis wir uns alle im Zielbereich wiedergefunden hatten und unsere Wechsel- und Finisherbeutel sowie die Fahrräder zurück hatten, verging einige Zeit. Daher blieb es auch auf der Rückfahrt zum Hotel sportlich. Bepackt mit den Beuteln ging es 7 km mit den Rädern durch das Zentrum von Paris. Angekommen im Hotel wurde noch kurz (im Rolling Start :-) ) geduscht und die Wettkampfutensilien in die Koffer verpackt. Nun mussten noch die Räder zerlegt und in die Transporttaschen gepackt werden. Der 700 m-Marsch zum Bahnhof, mit den unhandlichen Taschen, war die letzte körperliche Herausforderung an diesem Sonntag.

 

Nachdem das sperrige Gepäck verstaut war, ließen wir es von den teils verärgerten Mitreisenden bewachen und begaben uns ins Bordrestaurant. Dort ging es auf Heimweg sehr entspannt und sehr französisch bei Rotwein in lustiger Runde zu.

 

Zusammenfassend gesagt, war es ein sehr schöner Ausflug, in eine sehenswerte Stadt, mit einem Wettkampf, der seine ganz eigenen Reize hatte. Falls der Wettkampf noch einmal bestritten wird, da waren sich alle einig, sollte mindestens ein Tag mehr eingeplant werden.

                        S         R          L         Ges.

Julien Marcelot   29,04 / 1,02,57 / 39,54 / 2,14,15

Markus Börner   26,12 / 1,05,40 / 40,38 / 2,18,32

Peter Deininger  28,33 / 1,03,36 / 47,42 / 2,22,03

Jürgen Irmler      32,00 / 1,07,51 / 45,37 / 2,32,33

Uwe Lercher      32,01 / 1,04,26 / 50,04 / 2,33,18

Martin Kayser    38,36 / 1,07,45 / 51,39 / 2,44,34

Andreas Joos                                        2,47,33

Tina Börner       38,57 / 1,18,23 / 51,33 / 2,55,29

Welzheim 01.07.2017

Ges./AK   S         R          L       Ges.

Joe Hasenkamp        56/11    9,07 / 42,43 / 24,34 / 1,16,24

Christian Seiz           75/6      9,40 / 44,36 / 25,16 / 1,19,32

Rainer Würtele          93/7      8,52 / 45,26 / 27,17 / 1,21,35

Bericht von Christian Seiz

 

Die letzten Jahre fanden in Welzheim unsere internen Vereinsmeisterschaften statt.

Nicht so diese Jahr. Die Vereinsmeisterschaft hatte durch mehrere Wettkämpfe ein anderes Kleid bekommen und war schon passé.

 

Das Highlight an diesem Wochenende war sicherlich die olympische Distanz in Paris (siehe gesonderter Bericht).

Somit starteten in Welzheim am 01. Juli 2017 nur die 3 Musketiere Joe Hasenkamp, Rainer Würtele und Christian Seiz.

Die letzten Jahre waren die Wochenenden sehr heiß, 2015 war es sogar eine "Hitzeschlacht". Doch Petrus entscheid sich wie letztes Jahr, Neoprenverbot im See bei knapp 22°C (gefühlte 18-19°C) und einer kalt-feuchten Außentemperatur, für regnerische Atmosphäre.

Die Woche war schon wettertechnisch gemischt, wolkig-regnerisch. Am Samstag selbst hingen schwarze dicke Wolken am Himmel. Besser als Hitze aber, ...

Der See hatte 22°C, also Neoprenverbot. Das hatte auch so gepasst, drinnen war es wärmer als draußen. Die maximale Außentemperaturen lag bei 18°C.

Wenig bis keine Badegäste. Gut, man hatte Platz. 267 Sportlerinnen und Sportler standen in den Startlöchern.

Der befreiende Startschuß kam pünktlich um 13 Uhr. Das Schwimmen lief bei den Kornwestheimern gut, als erster verließ Rainer Würtele nach 600m mit 8:52 min. das Wasser, gefolgt von Joe Hasenkamp mit 9:07 min. Das Schlußlicht Christian Seiz traf überraschenderweise nach 9:40 min. auf Rainer, der offensichtlich in der Wechselzone mit dem Wechsel aufs Rad und seinem Material zu kämpfen hatte.

Die Strecke war gottseidank trocken, es konnten schnelle Abfahrten umgesetzt werden. Die 20 km Radstrecke hat es mit ihren knapp 300 Höhenmeter in sich. Joe konnte die Stecke nach 42:43 min. abhaken. Rainer kämpfte sich knapp vor Christian mit 44:36 min. durch die Strecke, traf aber erneut auf Christian in der Wechselzone der nach 44:36 min. das Rad abstellte. Wieder erfolgte der Kampf mit Material, den aber diesmal Christian gewinnen konnte und Sekunden vor Rainer die Wechselzone verlassen konnte.

Joe uneinholbar für die restlichen Kornwestheimer rannte dem "internen Titel" mit 24:34 min auf der über 5 km langen Strecke mit 75 Höhenmeter zu. Verfolgt wurde dieser von Christian der nach 25:16 min. ins Ziel kam.

Rainer mit nur einer Minute dahinter, in 27:17 min., finished das Rennen, bevor es zu Regnen begann.
Joe Hasenkamp konnte sich im Gesamtergebnis mit 1:16:24 auf Platz 57 wiederfinden und sich den 11. Platz in der Altersklasse AK50 sichern. Christian Seiz, Gesamt 78. mit 1:19:32, landete überraschend auf dem 5. Platz in seiner Altersklasse AK40. Rainer folgte auf Platz 6 in der Altersklasse AK40 und landete mit 1:21:35 auf dem 96. Platz.

 

Das Rennen gewann Christopher Hettich aus Backnang mit 1:01:52. Bei den Frauen finishte Julia Leye aus Neustadt mit 1:14:35.

 

Die 3 Musketiere waren mit sich und der Leistung zufrieden. Nächstes Jahr kommen wir gerne wieder, aber mal wieder im Warmen mit etwas Sonne.

Bericht von Johannes Hasenkamp

 

Was nützt einem der erste Platz M40 wenn man in der M50 starten muss?? M55 starten und hoffen das man 2. wird…

 

Wetter bewölkt aber trocken, der See nach kurzer Eingewöhnung einigermaßen warm (Neoverbot). Trotz etwas kleinerem Startfeld und breiterer Startaufatellung das übliche Gedränge bis zur 2 Boje. Insgesamt war die Schwimmstrecke deutlich verkürzt gegenüber dem Vorjahr, woher kommt sonst die 3 Min bessere Schwimmzeit?

 

Die Wechsel klappten gut, die Beine trotz erheblichem Trainingsdefiziten in der Lage gleichmäßig zu arbeiten. Bei den Anstiegen aber immer wieder etwas zurückgefallen, in der Ebene und bei den der Abfahrt die meisten Plätze wieder gut gemacht. Die leicht veränderte Lauftrecke ständig steil runter und wieder hinauf über teilweise recht grobes Gestein. Beim Laufen das gleiche Problem wie beim Radeln: bergauf etwas verloren, in der Ebene mühsam wieder zurückgekämpft. Dumm nur das es am Ende tendenziell nur bergauf geht …

 

Die Zeit bezogen auf den Trainingsaufwand OK, die Platzierung enttäuschend (falsche AK).

 

Trotzdem hat es wieder Spass gemacht, zumal der erwartete Regen erst nach dem Zieleinlauf einsetzte…

 

Johannes

 

Erbach Olympisch Triathlon und Liga  25.06.2017

Beste bisherige Platzierung für das Kornwestheimer Seniorenteam: 2. Platz auf der olymp. Distanz in Erbach

 

Im Unterschied zu vielen anderen Teams konnte das Kornwestheimer Seniorenteam in einer ausgeglichen starken Formation antreten.

Marc (Gesamt-3.), Markus (Gesamt-5.) und Mike (Gesamt-8.) kamen in die Wertung sicherten den ungefährdeten 2. Platz. Einzig Thomas blieb heute etwas hinter den Erwartungen zurück. Er befindet sich mitten im Training für die WM auf Hawaii.

Im 25°C-warmen Badesee war der Dreiecks-Kurs gut zu bewältigen. Wellen gab es kaum und mit 32 TN auch keine unangenehmen Schläge oder Tritte an den Bojen. Schnellster kWH-Schwimmer war Marc vor Markus, Mike und Thomas.

Da es nicht zu der befürchteten Hitzeschlacht kam, konnten wir auch die Rad- u. Laufstrecke problemlos absolvieren. Auf der hügeligen aber vergleichsweise flachen Radstrecke lagen wir gut im Rennen und konnten noch Plätze gut machen.

Die Laufstrecke war eine 2x5km-Wendepunktstrecke. Hier war konnten wir nach 5km erkennen, dass uns heute etwas richtige Gutes gelingen würde. Vielleicht hat uns dies dann auch zu den sehr guten Laufzeiten zwischen 38,75 und 43,5min beflügelt.

                    Ges.         S         W1      R            W2     L

Marc             2,19,19    25,42    2,29    1,10,42    1,09    39,15
Julian            2,23,15    25,49    2,17    1,10,41    1,21    43,05
Markus         2,23,56    27,12    2,22    1,14,04    1,30    38,46
Mike             2,26,23    29,23    2,36    1,12,27    1,39    40,16
Peter            2,32,38    28,17    2,42    1,09,37    1,54    50,06
Klaus            2,36,43    30,22    3,03    1,13,46    1,35    47,56
Thomas        2,43,58    36,48    2,47    1,18,31    2,13    43,36
Annalena      2,45,05    28,46    2,33    1,19,54    1,35    52,15
Mirko            2,57,42    34,34    3,26    1,23,56    1,59    53,45

Stuttgart Lauf  25.06.2017

Parallel zum Ligawettkampf in Erbach fand in Cannstatt der 24. Stuttgartlauf statt. Fabian Ruf und Christoph Steibli starteten über die HM Distanz. Bei perfekten Bedingungen mit Temperaturen um die 20 Grad fiel um 9 Uhr der Startschuss. Die schöne Laufstrecke entlang des Neckars mit wenigen Höhenmetern bietet ideale Voraussetzungen für schnelle Zeiten. Beide konnten von Beginn an ihr angestrebtes Tempo anlaufen und bis zum Schluss durchziehen. Am Ende stand für beide jeweils eine neue Bestzeit auf der Uhr.

 

Fabian Ruf 01:19:04h Platz 22/AK9

Christoph Steibli 01:27:51h Platz 123/ AK33

 

Vom Trianachwuchs war Alina Weißmann auf der 7 Km-Strecke am Start.

Sie belegte in 36,40 Min. den 7 Platz in der AK U18

Schloßtriathlon in Moritzburg 11.06.2017

In Moritzburg, Sachsen sind Julian Diehl und Annalena Schwaderer auf der olympischen Distanz an den Start gegangen. Bei strahlendem Sonnenschein und 22,7 ° C Wassertemperatur ging es ohne Neopren im Schlossteich auf die Schwimmstrecke. Dabei wurde auf 1,5 km das Schloss umschwommen.

Julian Diehl verließ nach 26:41 Minuten das Wasser. Annalena Schwaderer kam kurz darauf als zwölfte Frau nach 28:48 Minuten an den Schwimmaustieg. Nach einem guten Wechsel von beiden Startern ging es auf die schnelle 40 km lange Radstrecke. So kam Julian Diehl nach weiteren 1:09:34 Stunden und Annalena Schwaderer nach 1:14:53 Stunden über das historische Kopfsteinpflaster sicher vom Rad.

 

Die Laufstrecke um den Schlossteich und den angrenzenden Wald führte die Läufer weitere zwei Male um das Schloss bis ins Ziel. Mit einer soliden Laufleistung konnte Julian Diehl in 2:22:37 Stunden als 48. Mann finishen. Annalena Schwaderer konnte ihren ersten Start auf der olympischen Distanz nach 2:42:30 Stunden als erste ihrer Altersklasse und 22. Frau erfolgreich beenden.

 

Mit diesem Erfolg im Rücken geht es für Annalena Schwaderer nun in die Vorbereitung für ihren zweiten Ligaeinsatz in Erbach.

 

 

DM - Kurzdistanz im Kraichgau 11.06.2017

In der AK 55 waren von der Skizunft Mike Beuerle und Gerhard Weiland am Start.

Mike Beuerle wurde      7. in 2.35.58 Std. S= 31.19, R= 1.17.18, L= 43.12

Gerhard Weiland Platz 11 in 2.40.30 Std. S= 28,54, R= 1.19.00, L= 48.40

Vereinsmeisterschaft 2017

Neue Vereinsmeister sind Tina und Markus Börner. Erstmalig haben die beiden einen Doppelsieg erreicht.

Waiblinger Triathlon und Nachwuchscup 28.05.2017

Beim Waiblinger Triathlon stellte die Skizunft mit 34 Teilnehmern die größte Mannschaft von den Schülern bis zu den Senioren. Am Morgen begannen im Freibad die Schnupperwettkämpfe für die Jüngsten.                                                    
In der Altersklasse bis zu 10 Jahren waren 85 Kinder am Start. Darunter belegte der Skizunftnachwuchs hervorragende Plätze. Jannis Abel kam bei den Jungs auf Platz 2, Luis Würtele belegte den 3. Rang.                                                   
Bei den Mädchen erkämpfte Liliana Nebe Platz 4 knapp vor Sophie Börner auf Rang 5. Die Jüngste Kornwestheimerin, Marlene Börner, lief auf Rang 9 ins Ziel.                                                     
Die älteren Jahrgänge der Schüler und Jugend waren beim LBS-Nachwuchscup am Start. Diese Wettkampfserie bestreiten die besten Nachwuchstriathleten aus ganz Baden-Württemberg.                                                   
In der Schülerklasse B war erstmals Carolin Oechsle im Einsatz. Sie schlug sich im starken Feld prächtig und belegte mit Rang 18 einen Platz im Mittelfeld. Bei den Schülern B waren von der Skizunft Cedrik Ley und Lukas Abel am Start.                                                     
Cedrik machte von Anfang ein gutes Rennen und erreichte in 20,45 Minuten den 12. Platz. Nach einem Fahrfehler auf dem Rad schaffte Lukas mit einem tollen Endspurt nach 22,36 Min. Platz 19.                                                   
Um im Jugendbereich mithalten zu können müssen die Nachwuchssportler durch geregeltes und intensives Training ihre Leistungen ständig verbessern. Bei der Jugend B stellt die Skizunft eine zuverlässige Truppe.                                                    
In Waiblingen konnte Cedric Rogat durch seine Laufstärke in 38,56 Min. Platz 13 erkämpfen. Seine starke Leistung beim Schwimmen und Rad brachte Simon Ley eine Endzeit von 40,44 Min. und Rang 17.                                                     
Maximilian König folgte in 44,09 Min. auf Rang 21, dies ergab für Mannschaft den verdienten 3. Platz auf dem Treppchen. Lisa Weddig und Alina Weißmann haben bei der Jugend A durch verstärktes Schwimmtraining den Anschluß an die Konkurrenz geschafft.                                                   
In Waiblingen mussten 750 Meter geschwommen, anschließend 20 Kilometer auf dem Rad und zum Schluß noch 5,4 Kilometer Laufen absolviert werden. Fast zeitgleich kamen die beiden nach rund 13 Minuten aus dem Wasser.                                                   
Lisa konnte sich durch einen schnellen Wechsel aufs Rad etwas von Alina absetzen. Bei hohen Lufttemperaturen verlangte der abschließende Lauf viel Durchhaltevermögen. Lisa Weddig belegte mit 1.35.23 Std. Rang 11 vor Alina Weißmann.                                                    
Der Hauptwettkampf über die Sprintdistanz zählte für die Skizünftler zur internen Vereinsmeisterschaft. Rund 400 Teilnehmer stellten sich der Herausforderung über 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5,4 Km Laufen.                                                   
Das beste Ergebnis für die Skizunft erzielte Marc Schulze, der als 3. der Gesamtwertung in 1.01.33 Std. ins Ziel lief. Ihm folgte Markus Börner als 12. in 1.04.33 Std. vor Christoph Steibli (13.) in 1.05.16 Std.                                                    
Bei den Damen platzierte sich Annalena Schwaderer (20. in 1.21.19 Std.) vor Tina Börner als 27. in 1.23.31 Std. In fast allen Altersklassen konnten die Skizünftler einen Podestplatz erringen.                                                   
Marc Schulze 1. AK40, Markus Börner 3. AK40, Christoph Steibli 2.AK25, Reinhold Oechsle 2.AK50, Julian Diehl 2.AK20, Gerhard Weiland 3.AK55, Klaus Herrmann 1.AK60, Annalena Schwaderer 3.AK20                                                   
Bemerkenswert ist auch noch, dass alle Starter der Skizunft in der ersten Hälfte der Gesamtwertung zu finden sind. Dies spricht für den hohen Leistungsstand der Kornwestheimer Triathlonabteilung.                                                   
Die Wertung zur Skizunft Vereinsmeisterschaft bestand aus den drei Einzelwettbewerben Schwimmen, Biathlon und Triathlon. Erstmals werden der Damen- und der Herrenwanderpokal in der selben Vitrine stehen.                                                    
Es gelang sowohl Tina Börner als auch ihrem Mann Markus in den drei Disziplinen die meisten Punkte für die Gesamtwertung zu erkämpfen.                                                   

Waiblingen 28.05.2017

Gesamt

S

 

W1

 

R

 

W2

 

L

 

Marc

3/1

1,01,33

7,45

1

1,57

2

31,04

1

1,16

1

19,29

1

Markus

12/3

1,04,33

8,03

2

1,55

1

33,06

2

1,19

4

20,09

3

Christoph

13/2

1,05,16

8,17

3

2,05

3

33,35

4

1,16

1

20,00

2

Reinhold

27/2

1,07,53

8,49

9

2,30

11

34,05

5

1,18

3

21,09

4

Julian

36/2

1,09,27

8,22

4

2,05

3

34,45

7

1,20

5

22,54

6

Gerhard

49/3

1,10,33

8,47

8

2,11

6

35,43

11

1,32

7

22,17

5

Klaus

51/1

1,10,42

9,02

10

2,16

7

33,12

3

1,41

10

24,28

11

Joe

52/5

1,10,42

9,08

11

2,08

5

34,53

8

1,29

6

23,02

7

Andreas

62/10

1,11,09

8,31

6

2,45

13

34,59

9

1,35

9

23,18

9

Peter

81/16

1,13,07

8,22

4

2,22

8

34,06

6

1,52

15

26,24

14

Jürgen I.

92/10

1,13,51

9,09

12

2,27

10

37,24

14

1,42

10

23,07

8

Christian N.

105/13

1,15,21

10,39

16

3,00

15

36,27

12

1,49

14

23,26

10

Jürgen F.

128/27

1,17,17

10,00

15

2,46

14

35,30

10

2,06

17

26,52

15

Rainer

135/18

1,18,19

9,33

14

3,25

19

38,26

15

1,48

13

25,05

12

Jürgen E.

167/23

1,20,21

9,29

13

3,20

18

39,53

16

1,59

16

25,38

13

Martin

185/40

1,21,59

12,41

19

3,10

17

36,52

13

2,15

19

26,59

16

Vincent

251/30

1,29,13

11,03

17

3,00

15

42,26

19

2,13

18

30,21

19

Annalena

20/3

1,21,19

8,32

7

2,22

8

41,44

18

1,36

7

27,03

17

Tina

27/7

1,23,31

12,04

18

2,30

11

39,59

17

1,45

12

27,10

18

 

 

 

28.05. Waiblingen

S

R

L

Ges.

Platz

Marlene Börner

KidsC

1,22

4,42

2,09

12,16

9

Luis Würtele

KidsC

0,59

4,07

2,02

10,50

3

Jannis Abel

KidsB

1,06

3,59

1,43

10,08

2

Sophie Börner

KidsB

1,13

4,20

2,05

11,18

5

Liliana Nebe

KidsB

1,12

4,09

2,02

11,17

4

Carolin Oechsle

SchB

2,04

6,08

2,56

14,56

18

Lukas Abel

SchA

4,04

10,25

4,47

22,36

19

Cedrik Ley

SchA

3,44

9,24

4,18

20,45

12

Cedric Rogat

JB

6,59

18,35

10,06

38,56

13

Simon Ley

JB

6,45

18,43

11,52

40,44

17

Maximilian König

JB

7,17

20,50

12,28

44,09

21

Alina Weissmann

JA

13,08

50,54

39,36

1,45,56

12

Lisa Weddig

JA

13,17

47,55

32,13

1,35,23

11

 

Neckarsulm  21.05.2017

Schnupper                    Ges                           
Sophie Börner         1/1    12,02                                           
Maurice Marcelot 12/10    13,04                                           
Marlene Börner        5/3    13,11                                           
Jedermann                                                   
Tina Börner           11/3    1,31,37                                           
NC                                Ges.       S       T1        R        T2       L
Maximilian König    18    25,11    3,30    1,34    12,43    1,18    6,05                       
Alina Weißmann    14    49,40    6,46    1,45    26,09    1,28    13,31                       
Lisa Weddig          16    52,35    6,58    1,27    27,14    1,35    15,19                       
Senioren = 3.                                                   
Marc Schulze       3/2    1,10,16    10,51    1,25    37,29    1,21    19,09                       
Markus Börner      8/3    1,15,05    11,39    1,16    40,58    1,25    19,45                       
Julien Marcelot    11/7    1,17,32    12,27    1,34    41,30    1,29    20,31                       
Peter Deininger   27/9    1,22,24    11,50    1,36    41,22    1,50    25,43                       
3.Liga = 20.                                                   
Christoph Steibli    39/13   1,15,10    11,38    1,30    40,28    1,25    20,07                       
Gerhard Weiland    68/2    1,18,22    12,25    1,36    41,17    1,37    21,25                       
Andreas Persch    80/12    1,20,47    11,44    1,42    43,46    1,41    21,53                       
Mirko Weinhold    105/7    1,24,59    14,07    1,45    44,21    1,46    22,58                       

Bericht von Markus Börner:

Das Seniorenteam hat den 3. Gesamtplatz belegt.

 

Vorneweg wieder Marc, der als Gesamt-3. leider den Sieg nur um 11s (4s auf 2) verpasst hat.

 

Ich belegte den 13.-, Julien den 17.- und Peter den 27. Rang. Meiner Meinung hat Juliens Top20-Platzierung den wesentlichen Unterschied zum Backnanger Triathlon ausgemacht, wo wir das Podest nur unglücklich um 4 Platzpunkte verpasst haben. Die Bedingungen war gut, trocken und noch nicht zu heiß. Auf der Radstrecke haben wir alle die erste Runde benötigt um die kritischen Passagen zu erkennen, auf denen man Zeit liegen lässt, wenn man nicht mit ausreichend Geschwindigkeit in die teils unübersichtlichen Abschnitte einfährt.

 

Die Laufstrecke ging nur bergauf oder bergab, wobei unsere guten Läufer den Eindruck hatten, dass sie vorwiegend bergauf einen Geschwindigkeitsüberschuss hatten.

 

Nachwuchs-Trainingscamp 12.-14.05.2017

Zwischen 10 und 15 Nachwuchsathleten der Skizunft waren beim intensiven Trainingswochenende dabei.

MZ-Triathlon Steinheim 14.05.2017

MZ-Tria 14.05.        Platz     Gesamt      S          R          L

Heavy                                                 

Christoph Steibli         13/1      1,33,40  11,51    53,35    28,14

Classic                                               

Gerhard Weiland         15/3      1,05,24 8,39      37,27    19,19

Joe Hasenkamp          33/7      1,07,46 8,57      38,20    20,30

Jürgen Friedrich          49/15    1,11,44 9,21      39,24    23,00

Christian Nebe           55/16    1,12,38 10,12    41,23    21,05

Kurt Christmann         74/14    1,15,19 10,39    42,31    22,10

Alexander Paa           88/17    1,17,08 9,24      43,15    24,31

Martin Kayser            96/28    1,17,42 12,57    41,11    23,36

Lisa Weddig              48/2      1,27,03 8,37      49,44    28,44

Nachwuchscup in Buchen 06.05.2017

Ergebnisse

Schüler A

Cedrik Ley          S=3,31 / R=12,21 / L=4,37 / Ges: 20,31 Min. Rang 13

Jugend B

Cedric Rogat       S=3,13 / R=11,09 / L=9,49 / Ges:24,12 Min. Rang 11

Simon Ley          S=3,06 / R=11,17/ L=11,18 / Ges:25,41 Min. Rang 17

Maximilian König S=3,16 / R=12,08 / L=11,36 / Ges:27,01 Min. Rang 19

Jugend A

Alina Weißmann S=6,57 / R=23,27 / L=13,20 / Ges:43,45 Min. Rang 18

Backnang Citytriathlon 29.04. und 30.04.2017

Bericht von Markus Börner Ligawettkampf:

Zum Wettkampf:

 

Zweigeteilt in S&R und B&R war die erste Überraschung, dass der Neo erlaubt war. Leider hatten bis auf Annalena und mir - bzw. Thomas mit ´nem kurzen Anzug von Gerhard – keiner den Neo dabei. Im Nachhinein kann man sagen, dass dies auf den 700m ein klarer Vorteil war.

 

Mit den Senioren lagen wir nach dem S&R  noch gut im Wettkampf (Marc 4., ich 8., Reini 20., Thomas 32.), weil unsere Abstände zur Spitze recht gering waren (Marc. 1:05, ich 1:13, Reini 3:08). Einzig Thomas war etwas abgeschlagen und konnte eigentlich nur noch das Ergebnis sichern, was sich leider als notwendig erweisen sollte.

 

Beim B&R hatten wir insgesamt Pech.

 

Zuerst in der WZ: Slapstick pur. Marc stürmt an seinem Rad vorbei und findet es nicht. Ich stürme zu meinem Rad, rutsche mit den Cleats aus, komme hoch und kriege dann den Helm eine gefühlte Ewigkeit nicht zu. Auch Thomas berichtete, dass er wohl erst noch mal die Bedienungsanleitung seines Helms lesen musste, bevor er ihn zu bekam.

 

Nachher haben wir darüber gelacht - es war ja der erste WK in 2017. (Ich habe außerdem gehört, dass gestern ein gestandener Triathlet aus KWH vor dem Zieleinlauf erst noch mal an seine Sporttasche gelaufen ist, um seinen Zeit-Chip zu holen J)

 

Wirklich tragischer war dann, das Reinis Kette in der zweiten Runde gerissen ist. Er konnte nicht mal mehr in die WZ zurück fahren, und war verständlicherweise sehr enttäuscht, zumal er sich gut gefühlt hatte, und auf Verbesserung aus war.

 

Marc war wieder gut unterwegs mit dem 4.besten Radsplit, wogegen ich –gefühlt - viele Plätze verlor.  Thomas fuhr ein solides Rennen. Er bekam erst auf der Laufstrecke mit, dass Reini ausgefallen war.

 

Auf der Laufstrecke waren wir wieder stark. Ich, mit dem 4.besten Laufsplit,  konnte ein paar Plätze gut machen. Marc, mit dem 5.besten Split, war nach hinten sicher und sah auf der Wendepunktstrecke, dass nach vorne nichts mehr ging. Thomas verbesserte sich noch etwas und sicherte uns die Teamwertung ab. Trotz des Pechs wurden wir noch Gesamt 5. und kamen in die Tageswertung. Wir waren aber quasi  schon zu Hause, als wir dies mitbekamen. Wir hatten sogar nur 3. Punkte Rückstand auf das Podest, die ohne das Pech sicher drin gewesen wären. Das war dann auch die Bestätigung unserer eigenen Analyse, dass wir im Team sehr gut unterwegs waren und positiv auf die nächsten Wk´s blicken können.

 

Cape Epic MTB - Erfahrungsbericht und Bilder von Martin Kayser

Das Cape Epic ist ein jährlich in Südafrika (Westkap) stattfindendes Mountainbike-Etappenrennen und ist im internationalen Kalender der Union Cycliste Internationale (UCI) eingetragen.

 

Ursprung/ Geschichte:

 

Erstmals 2004 ausgetragen, geht das Rennen normalerweise über mehr als 700 Kilometer und dauert 8 Tage. Im Laufe der Zeit haben sich die Gesamt km bei knapp 700 eingependelt. Das Cape Epic zieht Top-Fahrer aus der ganzen Welt an. Jeden Tag wird eine Etappe gefahren.

 

Das Cape Epic wurde von Bart Brentjens (Olympiasieger im Mountainbiken 1996) einst als „die Tour de France des Mountainbiken“ bezeichnet.

 

2016 wurde die Organisation an die WTC verkauft, ein Tochterunternehmen der chinesischen Wanda Group zu der auch IRONMAN gehört.

 

Rennkonzept

 

Team aus zwei Personen
Alle Fahrer müssen in einem Team aus zwei Personen antreten. Die Teams registrieren sich in einer von fünf verschiedenen Kategorien (Men, Ladies, Mixed, Masters oder Grand Masters). Ursprünglich wurde das Konzept der Teams entwickelt, da das Etappenrennen die Fahrer durch sehr entlegene Gegenden führt. Partner zu haben, die sich durch das Reglement umeinander kümmern müssen, erfüllt eine nützliche Sicherheitsfunktion. Der Abstand der Fahrer eines Teams darf während des Rennens maximal zwei Minuten betragen.

 

Nach langen Jahren der Wartezeit hat sich der Traum um ein Startplatz beim CapeEpic 2017 für uns erfüllt. Die Saison in Europa schläft im März noch, somit war es ein sehr harter Winter mit vielen Trainingseinheiten bei widrigen Bedingungen, wenn man die Trainingsrolle indoor scheut. Den Fitnesstand von 2016 in die Saison 2017 mitzunehmen gehörte ebenso zu den Herausforderungen der Vorbereitung.

 

Zur 14. Auflage des Epic gingen 666 Teams (57 Nationen) an den Start in Meerendale (Weingut Nähe Durbanville). Die zu bewältigende Strecke für 2017 waren 691km und 15400Hm, um am Ziel in Val di Vie (Nähe Paarl) über die Ziellinie zu fahren.

 

Durch die vor Ort unerwarteten herrschenden brutalen Temperaturen für die Jahreszeit, von bis zu 48° Grad, war es ein unbeschreiblicher Kraftakt  immerzu über die körperlichen Grenzen zu gehen. Auf der 1. Etappe mussten dann auch gleich 78 Teams den Gegebenheiten Tribut zollen und aufgeben. Am Ende erreichten 503 Teams schlussendlich das Ziel. Wir blieben über die gesamte Renndauer auch nicht ganz verschon von technischen Defekten sowie Stürzen. Daraufhin haben wir zum Mitte des Rennens unsere Taktik auf "ankommen" geändert, vorsorglich der Gesundheit wegen. Der Grad zwischen Erfolg und Misserfolg ist beim Epic sehr sehr schmal.

 

Es sind nicht allein die 691 Kilometer und 15.400 Höhenmeter, die das Cape Epic zu einem der kräfteraubendsten Rennen überhaupt machen. Es ist auch nicht die enorme Konkurrenz im Kampf um die Spitze, nicht der ewige Staub oder die nicht enden wollenden schmalen, winkligen Trails, auf denen der kleinste Konzentrationsfehler mit einem aufgeschlitzten Reifen bestraft werden kann. Es sind all diese Dinge zusammen, die das Cape Epic zum prestigeträchtigsten und härtesten MTB Etappen Rennen gemacht haben. Nirgendwo sonst wird der Fahrer als Athlet und Steuerkünstler auf der einen und das Material hinsichtlich der Widerstandsfähigkeit auf der anderen Seite so extrem getestet.

 

„Das ist quasi unsere Tour de France“, sagte einst Tim Böhme. „Mit den Bildern dieser 8 Tage pflastern die Hersteller das ganze Jahr lang ihre Kataloge. Es ist das Stelldichein der internationalen Elite zum Saisonstart, das am besten besetzte Rennen des Jahres. Nach dem Cape Epic ziehen sich alle wieder auf ihre Kontinente und in ihre Disziplinen zurück.“

 

Der Reiz ist es, sich auf höchstem Niveau mit den Spezialisten im MTB Marathon zu messen. Und das im Dorado der Mountainbiker schlechthin, der Provinz Western Cape mit ihren unzähligen Kilometern bestens hergerichteter Trails in famoser Landschaft, die zwischen Wald und Wüste changiert. „Die Gegend ist atemberaubend. Die seltenen Male, wenn man mal den Kopf heben kann, kommt man ins Staunen“.

 

Abends schlafen die Profis und die Amateure gemeinsam in einem riesigen Camp. Aufgestanden wird um 05:30 Uhr in der Früh.

 

Das Rennen wird stets umweht von einem der drei Hubschrauber, von denen aus das achttägige Staub-Spektakel in Szene gesetzt wird. Nirgendwo anders ist die Medienpräsenz für die Mountainbiker größer als beim Cape Epic. Zudem ist es die Leistungsmesse der Hersteller, wessen Material unter Höchstbelastung die beste Figur abgibt.

 

 

 

Vereinsmeisterschaft - Zwischenstand nach Teil 2

 

Punkte

Rang

Markus Börner

1972

1

Reinhold Oechsle

1824

2

Gerhard Weiland

1787

3

Peter Deininger

1785

4

Joe Hasenkamp

1750

5

Klaus Herrmann

1742

6

Rainer Würtele

1738

7

Jürgen Irmler

1723

8

Mirko Weinhold

1693

9

Jürgen Elsässer

1673

10

Jürgen Friedrich

1647

11

Christian Seiz

1644

12

Dirk Schmidt

1622

13

Julian Diehl

1500

14

Julien Marcelot

1477

15

Christoph Steibli

1436

16

Vicent Pera

1406

17

Andreas Persch

1402

18

Christian Nebe

1302

19

Martin Kayser

1052

20

Marc Schulze

1000

21

 

 

 

Tina Börner

1701

1

Wiebke Walingen

1692

2

Annalena Schwaderer

1500

3

 

 

 

Stadtlauf Kornwestheim 02.04.2017

Tolle Ergebnisse beim Heimspiel.

Von 26 Startern wurden 16 Treppchenplätze erreicht. Diese Quote kann sich sehen lassen.

Sowohl die Nachwuchstriathleten als auch die Erwachsenen haben den Stadtlauf dominiert.

1 KM Zeit Ges./AK
Abel, Jannis  4,01 3./3.
Weinhold, Jannis 4,03 4./4.
Seiz, Marvin 4,05 5./5.
Marcelot, Maurice 4,11 7./2.
Nebe, Liliana 4,17 10./1.
Oechsle, Carolin 4,2 11./2.
Börner, Sophie 4,27 16./5.
Würtele, Luis 4,28 17./6.
Börner, Marlene 4,41 27./1.
Seiz, Mia 5,49 61./21.
     
2 KM    
Rogat, Cedric 6,49 1./1.
Ley, Simon 7,31 2./2.
Ley, Cedrik  7,33 3./1.
Habermaier, Dennis 7,49 5./3.
Abel, Lukas 7,59 6./4.
König, Maximilian 8,06 8./3.
Weinhold, Max 11 38./9.
     
10 KM    
Börner, Markus 39 9./1.
Oechsle, Reinhold 40,34 14./1.
Weiland, Gerhard 41,49 16./1.
Nebe, Christian 44,49 28./3.
Seiz, Christian 45,38 33./4.
Würtele, Rainer 45,43 35./5
Herrmann, Klaus 46,22 39./3.
Weinhold, Mirko 47,46 45./6.
Börner, Tina 54,13 86./1.

Laufschule im Stadion März 2017

Triabiathlon in Hemmingen 25.03.2017

Tribiathlon 25.03.2017

Zeit

Simon Ley

13.36

Maximilian König

13.50

Clara Oechsle

15.57

   

Markus Börner

20.23

Julien Marcelot

20.52

Reinhold Oechsle

21.08

Gerhard Weiland

21.20

Michael Beuerle

21.58

Mirko Weinhold

22.22

Jürgen Irmler

22.33

Christian Seiz

22.36

Joe Hasenkamp

22.42

Klaus Herrmann

22.50

Dirk Schmidt

23.16

Jürgen Friedrich

23.19

Rainer Würtele

23.21

Peter Deininger

24.00

Jürgen Elsässer

24.05

Tina Börner

25.48

Vicent Pera

26.40

Sabine Oechsle

27.02

Cristin Weinhold

28.40

Wiebke Walingen

33.02

 

Läufe in Pleidelsheim und Magstadt 18.+19.03.2017

10,5 km Winterlaufserie in Magstadt

Christoph Steibli, 41.55min, 25. Rang, 4. AK M

Gerhard Weiland, 43.15min, 35. Rang, 2. AK 55

Mirko Weinhold, 49.23min, 101. Rang, 14. AK 40

 

Läufe in Pleidelsheim

Maurice Marcelot gewinnt über 2 Km in 8.01 Min. die AK U10

Alina Weißmann wird in 25.48 Min. 3. über 5 Km in AK U18

Schwimmseminar für Nachwuchs und Aktive 11.+12.02.2017

Zwei intensive Trainingstage mit externen Trainern haben die Leistungen der Triathleten im Wasser um Klassen verbessert. Individuelle Videoanalysen mit gezielten Trainingstipps haben jedem Teilnehmer sein Verbesserungspotential aufgezeigt. Alle Sportler waren mit Begeisterung dabei und haben die persönliche Betreuung durch die engagierten Trainer genossen. In den kommenden Wochen werden die aufgedeckten Defizite durch spezielle Übungen im regelmäßigen Vereinstraining abgestellt und eine optimale Schwimmtechnik angestrebt.

 

Tannheimer Skitrail 29.01.2017

Tannheimer Skitrail

Ende Januar überschreitet der Ski-Trail Tannheimer Tal – Bad Hindelang die Grenze zwischen Österreich und Deutschland. Dabei werden zwei Distanzen im klassischen und drei Distanzen im freien Stil angeboten.

Mehr als 1.000 Teilnehmer, perfektes Wetter und spannende Rennen waren wieder einmal Werbung für den Langlaufsport.

Über die 19km Skating Distanz ging Gerhard Weiland von der Skizunft Kornwestheim an den Start. Für den Triathleten ist dieses Wintertraining der motivierende Start in die Saison. Die Vorbereitung lief körperlich sehr gut, nur das Material spielte nicht mit da der Griff in die Waxkiste eher "suboptimal" war. So blieb nichts anderes als das Beste daraus zu machen und nach verlorenem Terrain auf den Abfahrten die Lücken auf der Ebene mit verstärktem Krafteinsatz zu schließen. So gelang doch ein schnelles Rennen und am Ende standen der mehr als zufrieden stellende 56. Platz Gesamt und eine Zeit von 0.59,36 min auf der Ergebnisliste.

Dirty Race in Murr 28.01.2017

Dirty Race 2017

 

Um nach der Saison 2016 nicht ins „Nichts-tun“ zu versinken, haben einige Athleten der Triathlonabteilung der Skizunft Kornwestheim beschlossen, dem Winter-Blues den Kampf anzusagen und sich auf das Dirty Race am 28.01.2017 vorzubereiten. Der Duathlon mit dem Motto „Are you tough enough“ in Murr an der Murr mit 5 km Laufen, 15 km Mountainbike und erneuten 4 km Laufen, hat es aber in sich. Die Laufstrecke läuft flach-idyllisch an der Murr entlang und zieht einen hügeligen Bogen an der Kläranlage zurück zum Sportplatz, die auch Wechselzone ist. Etwas härter wird dann der Ritt auf dem Mountainbike. Mit dem sehr steilen Anstieg zum Marbacher Galgen gleich zu Beginn der Strecke, hat man eigentlich schon genug. Nur leider ist die Strecke mit ihren 240 Höhenmetern zweimal zu fahren.

 

Schon bei den Vorbereitungen war klar, das uns am Renntag nicht nur Matsch, Schnee und der steile Berg begrüßen werden, sondern auch Väterchen Frost mit dauerhaften Minusgraden. Die Strecke war eisfrei, aber nicht schneefrei geräumt. Ein Teilstück wurde sogar wegen einer hartnäckigen Eisplatte umgeleitet.

 

Einen guten Start hatte Markus Börner beim 1. Lauf, gefolgt von Reinhold Öchsle und Christoph Stebli. Einen kleinen Vorsprung konnte Christian Seiz bei Lauf gegenüber Peter Deininger erringen. Auf dem Mountainbike übernahm dann Reinhold das Zepter und flog mit 39:30 min. über die Strecke. Dahinter Markus, Christoph, Peter und Christian. Den Sieg der internen Kornwestheimer Wertung konnte Reinhold niemand mehr strittig machen. Mit 1:14:19 und einem 5. Platz in der Altersklasse und Platz 41 im Gesamtranking war Reinhold Öchsle schnellster Kornwestheimer. Mit einer guten Minute dahinter Markus Börner mit 1:15:43, AK 6. Platz und Gesamt Platz 55. Drittschnellster war  Christoph Stebli mit 1:17:20, AK 11 und Gesamt 63. Peter Deininger konnte sich noch unter die 100 Schnellsten einreihen mit 1:24:36, AK 18. und Gesamt 98. Platz. Zur guter Letzt, mit einer U-1:30 Wertung Christian Seiz mit 1:26:50, AK 18 und Gesamt 112.

 

Gesamtsieger mit knapp einer Stunde, 1:00:15, wurde Malte Plappert vom Tri-Team-Heuchelberg. Bei den Damen, mit 1:09:35, gewann Kathi Wolff, ebenfalls Tri-Team-Heuchelberg.

 

Ohne Stürze, Verletzungen und mit viel Spaß wurde der Renntag von den Skizünftlern bei Sonnenschein beendet. Gratulation an alle Athleten, you are tough enough now !

 

Ergebnisse:

Reinhold Oechsle Ges. 48./AK 5. Endzeit = 1.14.19 Std. - 18.53/39.30/15.57

Markus Börner     Ges. 55./AK6.  Endzeit = 1.15.43 Std. - 18.49/42.04/14.52

Christoph Steibli   Ges.63./AK11. Endzeit = 1.17.20 Std. - 19.22/42.15/15.45

Peter Deininger    Ges. 98./AK18. Endzeit = 1.24.36 Std. - 23.25/42.42/18.30

Christian Seiz      Ges. 112./AK18.Endzeit = 1.26.50 Std. - 22.55/46.00/17.56

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