2024


Ironman Hamburg                                                    02.06. 2024

Danijel

Dieser Bericht wird den kleinen blauen, oft nicht beachteten, aber sehr wichtigen, Plastikhütten am Streckenrand gewidmet. Ich werde sie in diesem Bericht einfach als blaues Orakel bezeichnen.

Es war ein trüber Morgen als Ivana und ich uns auf den Weg nach Hamburg machten. Die Wetterprognose für Hamburg war verhältnismäßig gut im Gegensatz zu dem, was der süddeutsche Raum zu erwarten hatte. Und während wir uns bei relativ gutem Wetter, zwar mit einigen stärkeren Schauern und Wind zwischendurch, auf den Wettkampf vorbereiteten, schüttete es zuhause ununterbrochen. Bei unserer Rückkehr führten die Rems und der Neckar ein Hochwasser, welches ich bisher noch nie so gesehen habe.

Als wir am Donnerstagabend ankamen, trafen wir uns mit Uwe und Petra, die bereits in der Nacht angereist waren. Uwe entschied die erste Runde um die niedrigere Startnummer zwar für sich, jedoch mit einem deutlich geringeren Abstand als er erwartet hatte. Als wir am Freitag dann meine Startnummer holten und ich die 363 erhielt und er die 289 hatte, war das eine Überraschung für uns beide.

Dass die Höhe der Startnummer beim IM von recht vielen Faktoren abhängt, wie die Anmeldung selbst und der Vereinszugehörigkeit war, zumindest mir, so noch nicht bekannt. Die niedrigsten Startnummern werden natürlichen an die Pro´s vergeben und dann kommen einige weitere Faktoren dazu. Eine frühe Anmeldung sichert aber in jedem Fall eine niedrige Startnummer und damit einen der vordersten Plätze in einer der längsten Wechselzonen der Welt. Und Hamburg ist wirklich sehr, sehr lang. Der Vorteil hierbei ist tatsächlich, dass man beim Auf- und Abstieg das Rad nicht lange schieben muss und dadurch schneller durch die Wechselzone laufen kann. Das verkürzte bei mir die Wechselzeiten um etwa 30 Sekunden. Aber vielleicht waren auch einfach die TransitionBLAUEORAKELstopps dieses Jahr effizienter durchgeführt. Man weiß es nicht so genau.

Nun ja, wir vier hatten eine sehr schöne Zeit vor dem Wettkampf. Die Mädels haben sich ein Musical angeschaut wir haben uns ausgeruht, waren auf den Landungsbrücken und haben eine Bootsfahrt gemacht. Für Uwe und mich wurde es dann langsam ernster. Wir brachten die Räder zur Wechselzone und machten im Gegensatz zu 98% der Teilnehmer die Räder bereits fertig. Das hieß, die Schuhe haben wir bereits am Vortag dran gemacht und brachten auch die Flaschen aufgefüllt an den Rädern an. Einige schauten uns zu und ein Helfer meinte zu Uwe, dass dies schon mutig wäre. Naja, das haben wir mal so zu Kenntnis genommen und machten uns keine weiteren Gedanken dazu. Wird schon schief gehen, dachten wir uns beide. Einige die mich besser kennen, merken an dieser Stelle sicherlich, welchen Einfluss Uwe offenbar auf mich hat ;-)!!!

Dann war es so weit, der Sonntagmorgen war da. Im Hotelzimmer noch das Wichtigste erledigt, ging es schon los zum Start. Uwe ließ sich noch etwas länger Zeit, frei nach dem Motto: “Eilt ja nicht heute.“ Auch das war beruhigend. Dann wurde ich doch nervös. Uwe reihte sich wieder voller Selbstvertrauen in der Startgruppe 1:05 Std ein. Den Knödel musste ich erst mal schlucken und das Herz rutschte nicht eine sondern zwei Etagen tiefer….na gut. Diesmal hörte ich auf ihn und ging mit rein. Es war die absolut richtige Entscheidung.

Es ging ab ins Wasser mit dem endlich passenden Neoprenanzug. Mit den Dingern werde ich aber niemals warm werden. Dieser war aber zumindest so passend, dass ich dieses Mal nicht bereits scheintot aus dem Wasser kam. Mit dem Start in der schnellen Schwimmgruppe hat man als langsamerer Schwimmer tatsächlich einen großen Vorteil. Durch das Vorbeischwimmen der schnelleren Schwimmer entsteht ein Sog der einen immer wieder 10 – 20m mitnimmt und dadurch schneller macht und Kraft spart. Aber ganz sportlich ist das Ganze zugegeben nicht ganz, zumindest aus meiner Sicht. Man kann es sehen wie man möchte und ebenso auch beurteilen, das steht jedem frei. Der Nachteil für langsamere Schwimmer ist der Stress während dem Schwimmen. An die ständigen Begegnungen und den Kontakt muss man sich gewöhnen. Ich würde daher aus meiner Erfahrung dazu raten, bei den ersten Mittel- und Langdistanzen sich in jedem Fall richtig einzuordnen, um stressfrei durchs Wasser zu kommen. Auch diese Entscheidung muss jeder für sich selbst treffen.

Nach ca. 1:17 Stunde kamen wir beide fast zeitgleich aus dem Wasser und trafen uns in der Wechselzone. Der Wettkampf um T1 ging daher unentschieden aus. An den Wechselbeuteln kam von Uwe dann noch der aufmunternde Spruch: „Ach, was machst Du denn schon hier ? ;-)“ Genau das will man während einem Wettkampf hören :-D !

Ich verließ die WZ ein paar Sekunden vor Uwe und es ging nach St. Pauli rein. Wie die Ameisen, lauter Radfahrer um einen herum, vor einem, hinter einem, neben einem. Man musste echt ganz arg aufpassen und es kam auf der Radstrecke auch wieder zu einigen Unfällen. Dann kam Uwe nach ca. 5km an mir vorbeigefahren und war dann auch recht schnell außer Sichtweite. Damit habe ich gerechnet. Als er mich dann aber am Abschnitt auf dem Damm in der ersten Runde abermals überholte, habe ich schon sehr blöd aus der Wäsche geguckt. Der war doch schon weg, dachte ich mir wieso kam der wieder an mir vorbei? Auf dem Rückweg, ca. 17 km vor der Wende an der WZ, hat es dann auch mich erwischt. Der geänderte Abschnitt der Radstrecke war recht winkelig im Vergleich zum Vorjahr und auch recht eng. Eine Gruppe von ca. 10 Athleten vor mir fuhr recht eng beisammen und nahm die ganze Straße in voller Breite ein. Ich fuhr auf die Gruppe auf und wollte irgendwann nach links rüber, um an der Gruppe vorbeizufahren. Das ging an dieser Stelle aber nicht und von hinten hörte ich das Motorrad, Ich bremste ab…und dann kam schon der Pfiff und die blaue Karte für das Drafting. Ich akzeptierte die Strafe und meinte zum Kampfrichter:“ ja ok, dann hätte ich früher bremsen müssen aber die vorne musst Du dann alle auch rausziehen bis auf den Ersten“. Er guckte nur. Das Motorrad fuhr dann ohne Weiteres an der Gruppe vorne vorbei und ich empfand das zu dem Zeitpunkt als sehr ungerecht. Nun, ändern konnte man es nicht mehr. Am Penalty Zelt angekommen habe ich die 5 min abgesessen und kam dadurch etwas aus dem Takt und brauchte anschließend 5-10 min um meinen Rhythmus wieder zu finden. Ab dann ging es wieder. Die zweite Runde war dann ohne besondere Ereignisse aber der Wind hatte sehr stark zugenommen, so dass die letzten 20km echt hart waren.

Das Thema Penalty beschäftigte mich die ganze zweite Runde und nahm mir etwas die Motivation. Dann kam aber der „Du bist der geilste Gockel-Hammer“. Mental etwas zermürbt an der WZ angekommen, stieg ich unmotiviert vom Rad ab als der Sprecher einige Vornamen, unter anderem auch meinen, nannte und sagte, Zitat: „ Ja Leute, bei den Jungs die hier vom Rad steigen muss man wissen, dass die alle mit Durchschnittsgeschwindigkeiten von WEIT über 30km/h unterwegs waren!!!!!“ Da machte es !!!!PENG!!!! bei mir…die volle Ladung körpereigener Botenstoffe schoss dem sachlichen und emotionsarmen Techniker ungebremst in die letzten Windungen der Hirnrinde und ich war wieder voll da! Bääähmmm!!! Jetzt wird gelaufen. Es war bewölkt und recht dunkel für die Tageszeit, aber die Sonnenbrille musste aufgesetzt werden.

Dann war es eine Herausforderung sich wieder einzubremsen, da ich viel zu schnell angelaufen bin und es beim ersten Kilometer wirklich nicht gemerkt habe. Der Blick auf die Uhr kam aber schnell und ich fing mich wieder ein und reduzierte das Tempo auf die geplanten 5:30 – 5:45 min/km. In dieser Range wollte ich den Marathon durchlaufen. Meine Malto-Salz-RedBull Mischung aus den Radflaschen hat mir aber einen deutlichen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich musste daher das blaue Orakel gleich zweimal besuchen. Einmal bei km 9 und ein weiteres Mal bei km 19. Bei der zweiten Audienz öffnete mir das blaue Orakel dann während der Gebetssitzung die Augen. Ach, deswegen haben die früher bauchfreie Zweiteiler getragen. Warum deswegen? Ja man muss wissen, wenn man die Startnummer um hat und einen Tragebeutel mit Gels…. das muss ja alles ab! Und der Trisuit muss runter! Eine koordinative Herausforderung die ihresgleichen sucht. Gleichzeitig darf man das blaue Orakel nicht überall berühren. Also Beutel und Startnummer statt runter- dann hochgezogen, um den Hals und den Rest runter und ab zum Gebet.

Als mich das blaue Orakel nun über den geteilten bauchfreien Zweiteiler männlicher Athleten aufklärte, musste ich auch etwas lauter lachen. Draußen standen dann zwei weitere Athleten, die ebenfalls eine Sprechstunde beim blauen Orakel hatten. Ich muss nicht weiterer ausführen, wie die Gesichter der Mitstreiter aussahen, als sie mich mit breitem Grinsen aus dem Orakel haben heraustreten sehen. Ich meinte nur zu dem vorderen Herrn. „Hey, geh rein! Das wirkt Wunder“. Auch die Helfer an der Verpflegungsstelle waren etwas verdutzt. Ich winkte, grinste wahrscheinlich ziemlich dämlich und lief wieder voller Energie weiter. Die beiden Orakelbesuche haben mir natürlich die geplante Range etwas verschlechtert. Ich bin jedoch kein einziges Mal gegangen und konnte vollständig durchlaufen. Ab km27 habe ich dann auf Gels verzichtet und mich an jeder Verpflegungsstelle nur noch mit Cola versorgt und konnte mich dann ins Ziel retten.

Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit diesem, ich nenne es mal nicht Wettkampf, sondern Erlebnis, dass ich gemeinsam mit Uwe, Petra und Ivana haben durfte. Als letztes noch ein weiteres Dankeschön an Klaus. Der Tipp mit dem Tapering und den Radeinheiten war wirklich mehr als Gold wert und ich freue mich sehr auf die Vereinsmeisterschaften in Roth! Das wird bestimmt super!

 

Uwe

 

Am Sonntag, den 02.06.2024 war es mal wieder Zeit für eine Langdistanz für mich. Auch dieses Jahr habe ich mich für Hamburg entschieden, da ich noch eine offene Rechnung mit der Radstrecke hatte. Jedoch begann der Tag mit viel Wind, was nichts Gutes befürchten lies und mein sekundäres Ziel, die 5 Stunden Marke zu knacken, in Gefahr brachte. Der starke Wind alleine hätte mich aber nicht aufgehalten. Das Hauptziel war aber, für Euch wahrscheinlich überraschend, tatsächlich die 5 Stunden Marke beim Laufen zu unterbieten. Als ich mit Danijel darüber sprach, dass ich wohl die 5 Stunden auf der Radstrecke aus diesem Grund doch nicht anvisiere, reagierte er sehr skeptisch und behielt Recht. Auf dem Rad lief es dann unerwarteterweise so gut, dass mir nichts anderes übrig blieb als beim Bikesplit einen „rauszuhauen“.

Aber nun der Reihe nach.

Beim Schwimmen reihte ich mich bei den schnelleren Schwimmern ein, um später mit den schnelleren Radfahrern beim Radsplit unterwegs zu sein. In der Vergangenheit hatte ich häufiger das Problem, dass ich durch langsamere Radfahrer auf der Strecke behindert worden bin und meine Leistung nicht voll umsetzen konnte. Die Schwimmstrecke verlief nicht ganz optimal für mich, da ich etwas zu großzügig um die Bojen geschwommen bin. Das Resultat war, dass ich am Ende etwa hundert Meter mehr zurückgelegt habe als geplant. Diese zusätzliche Strecke kostete mich wertvolle Zeit und Energie, aber ich konnte dennoch mein geplantes Tempo weitgehend beibehalten.

Ich wechselte sehr zügig und lief zum meinem Rad, dass ganz vorne beim Bike Start stand und dann ging es schon los auf dem Zeitfahrrad, auch ZFR genannt.

Auf den ersten zwanzig Kilometern kam es dann zu einem unerwarteten Zwischenfall. Ein Teilnehmer vor mir wurde an einem Anstieg plötzlich langsamer. Da ich nicht sofort überholte und der Abstand dadurch zu gering wurde, erhielt ich vom Kampfrichter eine Zeitstrafe und er zeigte mir die blaue Karte. Das bedeutete, dass ich bei Kilometer sechzig fünf Minuten im nächsten Penalty-Zelt absitzen musste.

Trotz dieses Rückschlags habe ich mich auf meine Wattzahlen konzentriert und darauf geachtet, in der ersten Stunde nicht über 220 Watt zu treten. Nach der Strafzeit hatte ich auf dem Rückweg starken Gegenwind, der das schnelle Fahren sehr erschwert hat und die Einhaltung der Wattzahlen hätte in einem viel zu langsamen Tempo resultiert. In der zweiten Runde habe ich dann nur noch das Tempo forciert und konnte den Radsplit inklusive der Zeitstrafe in 5 Stunden und 5 Minuten abschließen. Berücksichtigt man die neue Radstrecke, die zwar etwas kürzer, aber dafür sehr verwinkelter als die Letztjährige war und den stärkeren Wind bei diesem Wettkampf bin ich trotz langsamerer Vergleichszeit und Platzierung zum Vorjahr leistungstechnisch auf einem viel höheren Niveau gefahren. Hinzu kommen die diesjährigen Probleme in der Vorbereitung, die mir das Training zusätzlich erschwert haben. Fasst man es zusammen, war die diesjährige Leistung vergleichbar bzw. sogar besser als die im Vorjahr. Damit bin ich Alles in Allem sehr zufrieden.

Beim Laufen merkte ich deutlich, dass mich das Radfahren sehr viel Kraft gekostet hat. Meine Beine waren schwer, schmerzten und ich konnte nur relativ langsam laufen. Kurz nach dem Wechsel wurde ich von Danijel überholt, mit dem ich aber gerechnet hatte. Trotz der Erschöpfung habe ich mein Bestes gegeben und mein Tempo so gut wie möglich gehalten. Es war eine mentale Herausforderung, aber schließlich gelang es mir, unter 12 Stunden ins Ziel zu kommen. Danijel und ich begegneten uns einige Male auf der Laufstrecke. Er war aber irgendwann nicht mehr ansprechbar und ich musste mich dann auch auf mich konzentrieren. Danijels Meinung nach, sah ich aber beim Laufen sehr solide aus, war aber gefühlt im Grenzbereich. Das Wetter an diesem Tag war auch ideal für den Wettkampf, die Sonne kam nur kurz raus und es war um die 20 Grad warm.

Mein abschließendes Fazit

Hamburg war mein 13. Ironman. Es war wie immer eine immense Herausforderung. Trotz des zusätzlichen Schwimmwegs, der ungeplanten Zeitstrafe und den windigen Bedingungen auf der Radstrecke habe ich die Distanz gut bewältigt und auch mein persönliches Ziel (<12h) erreicht. Auf jeden Fall war es eine gute Vorbereitung für Roth, wo in 5 Wochen meine 19. Langdistanz stattfindet.


Leistungstest der Aktiven am 20.04.24

Vor dem Start der BWTV-Triathlonliga am 01.05. in Echterdingen lud Teamchef Christoph Steibli die Starter des Landesliga-Teams zum Leistungstest ins Kornwestheimer Stadion und Hallenbad ein. Der Test umfasste einen 5km-Lauf auf der Bahn, gefolgt von 400m Schwimmen im AKB. Die starken Ergebnisse der Aktiven waren Ergebnis einer guten Saison-Vorbereitung und sind ein wichtiges Kriterium bei der Aufstellung des SZK Liga-Teams. Das Aktiven-Team möchte 2024 den 3. Platz in der Landesliga Nord verteidigen. 

                                                                400m   /   5km
        1.    Nils Lehmann                 05:43 min  /  16:45 min
        2.    Jan Obenhuber              05:29 min  /  17:22 min
        3.   Lars Grünkorn                06:16 min  /  17:38 min
        4.   Erik Hogen                       05:58 min  /  18:04 min
        5.   Fabian Wirbel                  06:07 min  /  18:14 min
        6.   Christoph Steibli             05:55 min  /  19:02 min
        7.   Julian Diehl                       06:02 min  /  19:55 min
        8.   Thomas Obenhuber       07:24 min  /  19:07 min
        9.   Tim Müller                        06:57 min  /  21:15 min    

 


Trainingslager Girona                                  08.03.-17.03. 2024

Girona liegt zwischen den Pyrenäen und Barcelona und gilt als Top Destination für anspruchsvollen Radsport.

Sehr gute und verkehrsarme Straßen, malerische Küstenstreifen und mildes sonniges Klima, dafür ist Girona bei Profis und Amareuren bekannt. Dazu die leckere katalanische Küche und wie überall in Spanien der kräftige Café con leche, es war angerichtet für die Kornwestheimer Skizünftler.

Der erste Trainingstag war gleichzeitig der einzige Regentag und wurde für eine ausgiebige Schwimmeinheit im 50m Sportbecken "GEIEG" in Girona genutzt.

Nach einem morgendlichen Kraft/Stabi/Dehnprogramm im 2min entfernten Gym und dem verdienten Frühstück waren die ersten 4 km im Schwimmbecken in den Büchern.

Ausgangspunkt für alle Touren war der "Camiral Golf- und Wellness Club" wo Gerry ein Appartment hat und eine weitere sehr schöne Wohnung mit wunderbarem Ausblick angemietet wurde.

Pünktlich zum zweiten Tag kam die Sonne und nach dem täglichen Gym stand eine 80k Einrollrunde und ein 8k Koppellauf auf dem Programm.

Die Sonne verließ uns nicht mehr und am nächsten Tag war der erste 100er mit dem Hausberg Els Angels und einigen weiteren Anstiegen bei Bispal und Calonge geschafft.

Es wurde noch wärmer und kurz/kurz ging es  am Dienstag an die Küste zu einem der schönsten Küstenstreifen zwischen Tossa del mar und Sant Feliu de Guixols. Bei ständigen Auf-und Ab kamen auf 105k auch 1300hm zustande.

Der nächste Tag stand im Zeichen eines längeren Laufes. Als kleine Vorbelastung waren 40k Rad angesagt bevor es umgehend auf die 15k lange Laufrunde mit vielen Höhenmetern ging.

Donnerstags gönnten wir uns nach dem wie immer morgendlichen Gym mit Yoga einen Ruhetag mit 45k Cappuccino radeln. Nach dem Motto "wir können auch langsam" rollten wir zum Kaffee with a view in das wunderschöne Kloster Brunyola. Zufällig fand hier gerade eine Rallye mit älteren Sportwagen statt, die unsere Motorsportfans mit ihrem Sound begeisterte.

Am Freitag hieß es dann wieder Kletterqualitäten zeigen und es ging über 20k Aufstieg nach Sant Hilari Sacalm und ein weiterer 100k Radausflug war geschafft. Schnell noch die Laufschuhe geschnürt und nochmals 6k in den Asphalt gebrannt, bevor es am Samstag zur Schluß- und Königsetappe ging.

Rund 1000hm hieß es auf einmal zum steilen und sehr unrhytmischen Rocacorba zu absovieren.

Eine echte Herausforderung die auf einer 150k langen Runde alles abverlangte.

Nun heißt es Beine kurz hochlegen, zu Kräften kommen, und mit Spaß und Motivation zu Hause den Feinschliff für die ersten Wettkämpfe zu holen.

Reini, Gerry, Peter und Mike sind bereit :-)